(openPR) Sonne, Strand & Meer, eine phantastische Natur, komfortable Hotels, schicke Restaurants und Bars, das macht Las Terrenas auf der Halbinsel Samana an der Nordküste der Dominikanischen Republik zur beliebten Touristendestination. Aber abseits des “bright side of life“ sieht die Realitaet ganz anders aus: nach neuesten Schaetzungen leben ca. 40 % der Einwohner unter der Armutsgrenze. Um den Lebensunterhalt zu bestreiten muss die gesamte Grossfamilie vom Grossvater bis zu den Kindern Geld verdienen. Die Kids trifft man ueberall und zu jeder Tageszeit als Schuhputzer, Snack- und Suessigkeitenverkaeufer oder als Einkaufswagenschieber vor dem oertlichen Supermarkt. Schule? Fehlanzeige, dafür fehlt den Eltern das Geld und außerdem ist der Verdienst der Kinder fest eingeplant.
15 dieser Kinder bietet nun das im September 2006 gegründete Non-Profit-Projekt „Los Ninos de Leonardo y Meredith“ eine Chance auf eine Schulausbildung und damit auf eine viel versprechendere Zukunft. „Sie sind die Aermsten der Armen und ich wusste, denen muss ich helfen. Es erschien mir nie richtig, dass die Eltern ihre Kinder auf die Strasse anstatt in die Schule schicken“, sagt Anne Post, Initiatorin und treibende Kraft des Projekts.
Gemeinsam mit 2 Lehrerinnen suchte Post in den Armenvierteln die Kinder aus, die aus sehr armen, zerruetteten Familien stammen und teilweise sogar misshandelt wurden. „Jedes Kind hat seine Geschichte.“
6 Stunden verbringen die Kids in ihrer Schule, einem kleinen Gebaeude mit 2 „Klassenzimmern“, das 2006 dank grosszuegiger Spenden angemietet und renoviert werden konnte. Auf dem Stundenplan des mittlerweile 4. Grundschuljahres stehen Spanisch, Mathematik, Sozial-, Natur- und Heimatkunde, Sexualerziehung, Schreibschrift, Sport, Englisch und Kunst. Eine Koechin sorgt für gesundes Fruehstueck und reichhaltiges Mittagessen. „Alles, was wir uns nur vorstellen können, das ein Kind davon abhalten könnte, zur Schule zu gehen, bezahlt das Projekt“, betont Post. Dazu gehören neben Lernmaterial wie Buecher, Hefte und Stifte auch Uniformen, Rucksäcke und für das eine oder andere Kind der Transport zur Schule und zurück.
Wert gelegt wird auch auf das Lernen des gesellschaftlichen Miteinanders. Besonders stolz sind die Kinder auf den Kontakt mit einer Elementarschule in Massachusetts. Es werden Briefe und Fotos ausgetauscht. Die Kids von der Partnerschule sammeln sogar Schulbedarf für ihre Freunde in der Dominiknischen Republik.
Mit Vollendung des 5. Schuljahres sollen die Kinder auf die private Schwesternschule wechseln, um dort die hoeheren Klassen und den Schulabschluss zu absolvieren, natuerlich weiterhin unterstuezt von Anne Post und ihren Mitstreitern.
Das alles hat seinen Preis: Auf ca. 35,000 U$ belaufen sich mittlerweile die Kosten pro Jahr.
Und Plaene fuer die Zukunft gibt es auch schon: an erster Stelle steht der Erwerb eines Grundstuecks und der Bau eines eigenen Schulgebauedes mit mehreren Klassenzimmern, damit noch mehr Kinder von der Strasse geholt werden koennen.
Spenden sind dehalb immer herzlich willkommen und kommen zu 100% den Kindern zugute, sei es Geld, Lebensmittel, oder Schulmaterial oder….
Die Bostonerin Anne Post kommt schon seit 1999 auf die Insel, finanzierte zunächst im Alleingang Schuluniformen fuer arme Kinder; spaeter unterstuetzte sie in einem Pilot-Projekt 15 Kinder, deren Kosten fuer den Unterreicht an einer Privatschule sie übernahm. Daraus entwickelte sich 2006 das Projekt „Los Ninos de Leonardo y Meredith“. Den Namen waehlte Post in Erinnerung an 2 junge Lehramts-Studenten aus ihrem Bekanntenkreis, die beide tragisch ums Leben kamen.
Kontaktadresse und Infos unter:
www.schoolforchildrendr.de











