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Kellerbau und die Angst vor Feuchtigkeit

14.08.200908:31 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Kellerbau und die Angst vor Feuchtigkeit
privileg Massivhaus
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(openPR) Ein Einfamilienhaus unterscheidet sich von einer gleich großen Etagenwohnung nicht nur durch mehr Privatsphäre. Ein Kellerbau bieten ausreichende Flächen für vielfältig genutzte Nebenräume, wie z.B. Arbeitszimmer, Hauswirtschaftsraum oder Platz für Fitness und Hobby. Um einen Keller bequem zu nutzen, müssen die Wände des Kellers dauerhaft gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich geschützt werden.


Um die Abdichtungsart für den Kellebau richtig planen zu können, muss man neben der Feststellung der vorhandenen Bodenart auch die Geländeform, die Höhe und den Verlauf des Grundwassers berücksichtigen. Ein Bodengutachten gibt darüber Auskunft.

Bei der Feuchtigkeitsbelastung des Bodens unterscheidet man vier verschiedene Lastfälle
1. Bodenfeuchtigkeit
2. nichtstauendes Sickerwasser
3. zeitweise anstauendes Sickerwasser
4. drückendes Wasser
Je größer die Feuchtigkeitsbelastung ist, umso aufwendiger muss die Abdichtung gegen Feuchtigkeit sein.

Von Bodenfeuchtigkeit und nichtstauendem Sickerwasser spricht man, wenn das das Gelände bis zu ausreichender Tiefe unter der Fundamentplatte und auch das Verfüllmaterial der Arbeitsräume aus nichtbindigen Böden (Sand, Kies, Splitt) besteht. Die Feuchtigkeit kann, ohne sich zu stauen, einfach versickern. Bei bindigem Boden ist eine Drainage erforderlich, um das Schichten- und Hangwasser sicher abzuführen. Die Funktionsfähigkeit muss auf Dauer sichergestellt sein, damit die Feuchtigkeit nicht in das Haus eindringen kann. Ohne funktionierende Drainage ist bei Schichten- oder Hangwasser von zeitweilig aufstauendem Sickerwasser auszugehen. Weitere Bedingungen sind Gründungstiefe bis 3,00 m unter Geländeoberkante und Unterkante Kellerfundament mindestens 0,30 m über dem langfristig beobachteten Grundwasserstand. Steht der Kellerbau dauernd im Grund-wasser, bestimmt der Lastfall drückendes Wasser die erforderlichen Abdichtungs-maßnahmen.

Für Abdichtungen im Kellerbereich sind kunststoffmodifizierte Bitumen-Dickbeschichtungen, kalt selbstklebende Bitumenbahnen und verschiedene heiß verklebte Bitumenbahnen üblich. Kaltverklebende Bitumen Kautschukbahnen kann man bei Bodenfeuchtigkeit benutzen. Bitumendickbeschichtungen kann man bei Bodenfeuchtigkeit und bei zeitweilig angestautem Sickerwasser verwenden. Bei drückendem Wasser nimmt man heißverklebte Bitumenbahnensysteme. Diese ausführungssichere Lösung ist in der Verarbeitung wesentlich aufwendiger, nur dadurch findet kein Feuchtigkeitstransport von außen nach innen statt. Bituminöse Ausführungen sind bei nicht grundwassergefährdeten Grundstücken die richtige und sinnvolle Art der Abdichtung gegen Feuchtigkeit im Keller. Eine weitere Möglichkeit den Kellerbau gegen Feuchtigkeit zu sichern ist die Benutzung von wasserundurchlässigem Beton, wobei wasserundurchlässig nicht gleich wasserdicht zu bedeuten hat. Der Beton kann eine bestimmte Menge Feuchtigkeit von außen nach innen aufnehmen, die dann durch ausreichende Lüftung des Keller wieder abtrocknet.

Um einen Tauwasserniederschlag auf den Oberflächen vorzubeugen, muss man ei-nen beheizten Keller auch mit einer Wärmedämmung im Kellerbereich versehen. Dies sollte man in Regel auch bei einem unbeheizten Kellerbau machen, um Feuchtigkeit auf Oberflächen zu vermeiden. Zusätzlich muss man für eine ausreichende Belüftung des Kellers sorgen.

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