(openPR) (Beiersdorf-Freudenberg) Unter dem Titel „Wird der Diesel bald teurer?“ veröffentlicht der ADAC in der neuesten Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift einen ausführlichen Beitrag, der sich mit der Zukunft der Dieselproduktion in Deutschland beschäftigt. Ausführlich werden die Folgen, die aus den Produktionsbedingungen der großen Mineralölkonzerne resultieren, beschrieben und analysiert. Im Ergebnis kommt der Artikel zu dem Schluss, dass Deutschland in den kommenden Jahren mit einem knapperen Angebot an Dieselkraftstoff konfrontiert wird. So wird der Geschäftsführer des deutschen Mineralölwirtschaftsverbandes, Dr. Klaus Picard, mit den Worten zitiert: „Während uns sozusagen das Benzin aus den Ohren läuft, können die Raffinerien den Dieselbedarf nicht befriedigen. Und nun sehen wir, dass sich die Nachfrage nach Diesel bis 2020 stetig weiter erhöht. Das wird sich unweigerlich auf die Kosten des Diesels niederschlagen.“
Auf der Suche nach Alternativen wird in dem Artikel u.a. auch nach Biodiesel bzw. Biokraftstoffen gefragt. Hier heißt: „Synthetische Biokraftstoffe der zweiten Generation aus Biomasse, Erdgas oder Kohle könnten das Problem besser lösen. Doch deren Pro¬duk¬tions¬techniken sind bei Wei¬tem noch nicht ausgereift, und funktionierende Pilotanlagen sind frühestens in zehn Jahren zu erwarten.“
Dem ist nicht ganz so. Zu mindestens was den regionalen Bedarf mittelständischer Unternehmen angeht, gibt es mittlerweile sehr wohl marktreife Lösungen. Ein Beispiel ist die Energiegenossenschaft Freudenberg eG in Brandenburg. Das Besondere: Die Genossenschaftsmitglieder koppeln sich so vom internationalen Ölmarkt vollständig ab und produzieren ihren eigenen Diesel.
Die noch junge Genossenschaft ist gerade dabei, ihre erste Produktionsanlage in Mecklenburg-Vorpommern zu kaufen. Ausschließlich aus biogenen Reststoffen – für die keine Nahrungsmittelflächen geopfert werden müssen – wird ab Anfang 2010 hochwertiger Dieselkraftstoff unter dem Namen CEHATROL® produziert werden. Dieser Dieselkraftstoff ist nach der allgemeinen Dieselnorm DIN EN 590 zertifiziert und deshalb nicht mit dem herkömmlichen Biodiesel zu vergleichen.
Aufgrund der gesetzlichen Steuerbefreiung wird dieser Diesel bis mindestens 2015 zu den Produktionseinstandskosten an die Genossenschaftsmitglieder abgegeben. Und der bewegt sich bei nicht einmal der Hälfte dessen, was der Verbraucher gegenwärtig an den Tankstellen bezahlen muss.
Genossenschaftsvorstand Helmut Uhlig: „Für jedes Unternehmen, das mehr als 300 l Diesel im Jahr benötigt, kann eine Mitgliedschaft in einer Energiegenossenschaft wie der Energiegenossenschaft Freudenberg sinnvoll sein. Sicher kann ein genossenschaftlich organisiertes Unternehmen nicht den Dieselbedarf des ganzen Landes decken. Aber ein wichtiger Schritt für unsere Umwelt ist er zweifellos. Und für den Geldbeutel allemal.“
Weitere Informationen zur Energiegenossenschaft Freudenberg unter http://www.eg-freudenberg.de.












