(openPR) Aktuelle Studie untersucht Nutzung und Einstellung zu interaktiven Radioangeboten
- Hörer werden dabei noch unterschätzt – Potenzial bei den interaktiven Radioangeboten
Bonn, 13. Juli 2009 – Was wollen die Hörer wirklich? Treffen die Radiomacher die Bedürfnisse ihrer Hörer? Diesen und anderen Fragen geht die aktuelle Studie: „Nutzung und Wirkung von interaktiven Radioangeboten“ der Radiomoderatorin Julia Schutz nach. Über die Ergebnisse diskutierten hochkarätige Radioexperten wie Olaf Hopp/Geschäftsführer Funkhaus Halle, Torsten Birenheide/ Programmchef BB Radio, Jörg Pelzer/Medienberater, Tim Baas/Programmdirektor RPR1. Ludwigshafen und Jürgen Wachter/Teamleiter Cross Media Sales NEXT ID GmbH unter der Moderation von Mario Colantonio/Radiosearch Europe auf dem NEXT ID Panel „Hör(er)funk Lernen von den Hörern“ im Rahmen der Lokalrundfunktage in Nürnberg 2009.
Radio emanzipiert sich immer stärker von einem reinen „Nebenbei-Medium“ zu einem wirklichen Dialogmedium. Eine zentrale Rolle spielen dabei mobile Angebote. Allerdings werden die Hörer von den Sendern noch unterschätzt und damit wertvolles Potenzial für attraktive Inhalte und alternative Erlösquellen verschenkt: „Immer wieder hören wir von den Radiostationen, wenn es um die Integration von Mobile Services geht, dass die Zielgruppe noch nicht so weit sei. Dies kann man ganz klar verneinen. Der Hörer ist bereit, verstärkt über mobile Services mit dem Sender zu kommunizieren. In dem Maße, wie die Themen Mobile Marketing und Mobile Services für die werbetreibende Wirtschaft an Bedeutung zunehmen, werden sie auch für die Sender immer interessanter“ so Jürgen Wachter, Leiter Cross Media Sales bei NEXT ID (www.next-id.de).
Viel diskutiert wurde auch über die Herausforderung, die richtige Balance zwischen Hörerwunsch, Hörergewinnung und –bindung sowie den wirtschaftlichen Interessen der Sender zu finden. Vor dem Hintergrund eines insgesamt rückläufigen Werbemarkts bleibt Call Media weiterhin eine wichtige Erlösquelle für die Sender. Allerdings gehen die Radiomacher nach der steilen Lernkurve heute sehr behutsam mit dem Einsatz von Call Media Instrumenten um.
Mit der Zunahme der Interaktionsmöglichkeiten im Radio werden neue Geschäftsmodelle auf Basis von CRM Systemen an Bedeutung gewinnen. „Es geht darum, mit den Sendern gemeinsam Konzepte zu entwickeln, wo wir mit dem neuen Wissen um die Bedürfnisse der Hörer zusätzlichen Mehrwert schaffen und in Erlösquellen übersetzen. Radiosender müssen hier deutlich mutiger sein als bisher, auch wenn die augenblicklichen Rahmenbedingungen eher ein konservatives Vorgehen nahe legen“ ergänzt Wachter.
Für weitere Informationen zur Studie „Nutzung und Wirkung von interaktiven Radioangeboten“ stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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