(openPR) Die Finanzkrise ist längst noch nicht ausgestanden, auch wenn andere Themen in den täglichen Vordergrund gerückt sind. Es gibt noch genügend Banken, die in großen Schwierigkeiten stecken.
Mit den staatlichen Rettungsaktionen für angeschlagene Banken verlagern sich die Probleme von Banken zum Staat. Damit nicht genug: Durch die Rezession brechen Steuereinnahmen weg und Sozialausgaben steigen an. Dies treibt viele Staaten in eine immer höhere Verschuldung. Einer dieser Staaten ist Großbritannien. Einige Wirtschaftsprofessoren reden öffentlich von der Möglichkeit des Staatsbankrotts des Inselstaats.
Wie passt es dazu, dass im deutschen Fernsehen für die Tagesgeldanlage bei der „Bank of Scotland“ mit einem "Garantiepaket" und mit "Vertrauen seit 1695" geworben wird?
Im Zuge der Finanzkrise wurde die Bank mit anderen Instituten verschmolzen und gehört zu einem Konzern, an dem der englische Staat mittlerweile notgedrungen zu 73 % beteiligt ist. Das kann vor dem Hintergrund der Krise des Inselstaats wahrlich nicht als Garantiepaket bezeichnet werden - auch wenn sich das Garantiepaket nur auf den Zinssatz bezieht, so suggeriert er doch den uninformierten Anleger in Verbindung mit der Aussage "Vertrauen seit 1695" eine gewisse Sicherheit.
tagesgeldkonto.de rät vor diesem Hintergrund von einer Geldanlage bei einer englischen Bank ab. Wir empfehlen, sich über jede Bank, der man sein Geld anvertrauen möchte, vorab genau zu informieren.







