(openPR) EURO-LOG beteiligt sich mit Integrationslösung an der Leitinnovation "Aletheia"
München, 27. Juli 2009. Als Partner des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Aletheia“ berichtet die Euro-Log AG von großen Synergien in Forschung und Praxis. Das im Mai 2009 auf der transport logistic Messe vorgestellte Integrationsportal des IT-Dienstleisters bewährt sich in der Praxis als Lösung, um Prozess- und Produktdaten aus unterschiedlichsten Systemen und Datenquellen zu einer Information zu bündeln. Im Echtbetrieb liefert das Integrationsportal damit wertvolle Rückmeldungen für die Systemarchitektur und über die Machbarkeit von „Aletheia“. Die Verwaltung aller relevanten, prozessübergreifenden Produktinformationen ist nämlich exakt das Ziel der Leitinnovation, die von einem leistungsstarken Konsortium unter Führung der SAP AG entwickelt wird.
„Aletheia“! Dieser Name ist ebenso wenig wie die Beschreibung des dahinterstehenden Entwicklungszieles, nämlich „die semantische Föderation umfassender Produktinformationen“ Programm. Zu verschlüsselt ist die Botschaft – jedenfalls bei einem ersten Hören. Tatsächlich aber bringt der altgriechische Begriff für das „Unverborgene“ oder die „Wahrheit“ das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt auf den Punkt. Aletheia soll durch den Einsatz von technischen und semantischen Integrationstechnologien den Zugriff auf umfassende Informationen, also auf die ganze „Wahrheit“ über Produkte ermöglichen. In einem Konsortium aus Unternehmen wie SAP, BMW, ABB, der Deutschen Post World Net oder dem Otto Versand wie auch mit der Humboldt-Universität zu Berlin oder dem Frauenhofer Institut ist Euro-Log dieser Wahrheit auf der Spur.
Von dieser „Wahrheit“ über alle produktbezogenen Informationen sind die Anwender existierender IT-Lösungen noch weit entfernt. Heute verarbeiten die Systeme überwiegend strukturierte Daten wie Stücklisten oder Arbeitspläne. Diese liefern aber nur die halbe Wahrheit an Informationen über die Lieferkette und den Produktlebenszyklus eines Produktes. Denn ein Großteil der relevanten Produktinformationen liegt zunehmend in unstrukturierter Form, also in interaktiven Web-Anwendungen, Wikis, Blogs oder in Dokumenten aus Büroanwendungen wie Office vor. Generell fehlt gegenwärtig meist der schnelle Zugriff auf fremde Systeme und Informationen wie die Bestandsdaten des Lieferanten, das internetgestützte Track & Trace des Logistikdienstleisters oder den Abverkauf an der Scannerkasse.
Zukunft hat das Denken in Listen und seperaten Datenbanken nicht. Schon heute benötigen wir für eine effektive und wirtschaftliche Organisation von Lieferketten Informationen aus unterschiedlichsten Datenquellen und Systemen der Lieferanten, Logistikdienstleister, aus der Produktion oder vom Point of Sale.
Das im Mai 2009 vorgestellte Integrationsportal von Euro-Log beschafft und verarbeitet Daten aus unterschiedlichsten Systemwelten zu relevanten Produkt- oder Prozessinformationen und bündelt diese auf einem Bildschirm. Ermöglicht wird diese Transparenz durch ausgereifte Integrationstechnologien und intelligente Agenten-Lösungen. Dabei können über einen Workflow-Manager die Prozessketten respektive die Quellen der Daten komfortabel modelliert und schließlich konfiguriert werden. Das Integrationsportal wird von Euro-Log Kunden wie beispielsweise dem Handelsriesen Ingram Micro oder von Logistikkooperationen erfolgreich eingesetzt. Mit den Erfahrungen aus der Praxis-Performance liefert der IT-Dienstleister aus Hallbergmoos bei München wertvollen Input und bewährte Technologiebausteine für Aletheia.
Gemeinsam mit den Projektpartnern möchte Euro-Log die Zusammenführung aller strukturierten wie unstrukturierten Daten zu einer umfassend „wahren“ Produktinformation in konkreten Anwendungsszenarien weiter voran treiben. In diesem Rahmen soll die Technologie des Integrationsspezialisten genutzt werden, um Informationen aus dem Internet der Dinge zu verdichten und sie mit zusätzlicher Logik versehen an das Aletheia Gesamtsystem weiterzuleiten.
So werden schließlich alle produktbezogenen Informationen - über die Lieferkette und den Produktlebenszyklus hinweg - durch das Aletheia-System aus Daten betrieblicher Geschäfts- und Büroanwendungen, dem Internet oder funkbasierten Produktdaten (RFID) generiert. Um die heterogenen Informationsquellen nutzbar zu machen, durchlaufen sie neben der rein technischen Integration eine semantische Föderation und Harmonisierung. Aletheia schafft so eine umfassende Informationsbasis, die in verschiedenen Geschäfts-prozessen Verbrauchern, Dienstleistern, Herstellern und Kunden ein wertvolles Wissen über die „ganze Wahrheit“ eines Produktes bereit stellt.
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