(openPR) Geschäftsbilanz zeigt: Juniorkochfabrik trotzt Wirtschaftskrise
Ende September haben 15 Schülerinnen- und Schüler im Rahmen des Wirtschaftskurses der Klassenstufe 12 am Gymnasium Weingarten das Juniorunternehmen „Juniorkochfabrik“ gegründet und ihr Kochbuch „So is(s)t Oberschwaben“ auf den Markt gebracht. Am vergangenen Dienstag endete das erfolgreiche Projekt mit der Auflösungsversammlung.
Etwa die Hälfte der neunzig Aktionäre war zur Auflösungsversammlung der Juniorkochfabrik gekommen. Sie hatten zu Beginn des Projektes je zehn Euro in eine Aktie des Jungunternehmens investiert und staunten nicht schlecht, als Danika Grätz, Mitarbeitern der Finanzabteilung, verkündete, dass die Juniorkochfabrik einen Reingewinn von knapp 1.100 Euro erwirtschaften konnte und damit der Wert jeder Aktie der Wirtschaftskrise trotzend auf fast 22 Euro gestiegen war.
Seit das Kochbuch „So is(s)t Oberschwaben“ am 6. März diesen Jahres das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde, konnten die Mitarbeiter der Juniorkochfabrik mehr als 500 Exemplare verkaufen. Dass bereits Ende März eine zweite Auflage nötig war, überraschte die jungen Köche. In einer Nacht- und Nebelaktion wurden neue Werbepartner gesucht, kleinere Fehler verbessert und der Druckauftrag vergeben. So konnte der Verkauf endlich fortgesetzt werden: in Büchereien, auf Wochenmärkten, auf verschiedenen Verkaufsmessen und über die Internetseite der Juniorkochfabrik. Obwohl die Nachfrage zu keinem Zeitpunkt nachließ, musste nun zum Schuljahresende die korrekte Auflösung des Unternehmens gemäß den Vorschriften des Veranstalters JUNIOR / Institut der deutschen Wirtschaft Köln abgeschlossen werden. Dies erfolgte kurz nachdem auch die zweite Auflage des Kochbuches vergriffen war.
Auf der Auflösungsversammlung am vergangenen Dienstag fassten die Schülerinnen und Schüler ihr Verkaufsjahr noch einmal zusammen, erklärten Diagramme und Statistiken und zeigten stolz die vielen Fernseh-, Radio- und Zeitungsbeiträge über ihr kleines Erfolgsunternehmen. Zum Abschluss verlosten die Jungunternehmer noch T-Shirts und Schürzen an die Aktionäre und bedankten sich bei ihrer Betreuungslehrerin Kerstin Horn mit einem großen Blumenstrauß. Abschließend fand Schulleiter Günter Erdmann lobende Worte für das Unternehmen sowie für das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Auch Lena Schwarzl, Vorstandsvorsitzende der Juniorkochfabrik, zeigte sich mit ihren Mitarbeitern zufrieden: „Der Erfolg ist das Ergebnis der guten Zusammenarbeit aller Mitarbeiter der Juniorkochfabrik.“
Nachdem das Projekt erfolgreich abgeschlossen ist, steht nach den Sommerferien bereits das nächste vor der Tür: das Abitur. Wenn die Jungunternehmer weiterhin so viel Elan zeigen, muss es einem um den Erfolg bei der Reifeprüfung nicht bange sein.
Wer noch ein Kochbuch benötigt, findet Informationen auf der Internetseite der Juniorkochfabrik www.juniorkochfabrik.de
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