(openPR) Reiseführer, Stadtführer, Hotelgeschichten und nachhaltige Werbemittel
Ein Frosch im Hotel, ein Bär ohne Namen, Marder und Giraffe auf Hauptstadt-Tour und zwei Kinder, die den Schatz einer Kleinstadt suchen. Die Titelhelden der neuen MINIbücher des Kleinen Krebs Verlags (der-kleine-krebs.de) sind nicht immer tierisch, in jedem Fall aber touristisch.
Mit den Büchlein, die als „nachhaltige Werbemittel“ für touristische Leistungsträger wie Hotels, Orte, Destinationen, Freizeiteinrichtungen und Reiseveranstalter entwickelt werden, hat der noch vergleichsweise junge Verlag in eine Marktnische gezielt – und zwar mitten hinein, wie die Resonanz vermuten lässt.
Geschichte und Zeichnung müssen stimmen
Die Geschäftsidee „ist im Kern nicht neu“, sagt Bernhard Krebs, der das erste MINIbuch in seiner Agentur „redkrebs. die TourismusTexter“ produzierte – und im November 2008 zusammen mit seiner Frau Susanne Krebs (Geschäftsführung), Dorothee Schmitt und dem ehemaligen WEKA-Geschäftsführer Werner Pehland den Kleinen Krebs Verlag gründete. Das Vorbild war der Salamander einer Schuhmarke, „bei dem Geschichte und Zeichnung so stimmten, dass sie völlig ohne die Marke funktionierten.“
Das unterscheide laut Krebs auch die MINIbücher von „vielen anderen Büchlein, die als Werbemittel produziert werden." Dort gehe es vor allem um die Eigenvermarktung bzw. Selbstdarstellung der Firma und nicht darum, "dass die Büchlein auch gerne von den Kindern gelesen bzw. von den Eltern vorgelesen werden.“
Gegen das schlechte Gewissen von Vätern
Und die Eltern, sprich die Väter hatte Krebs besonders im Visier bereits beim zweiten MINIbuch, das eigens für ein Businesshotel geschrieben und gezeichnet wurde: "Als Vater oder auch Onkel ist man sehr dankbar, wenn man von einer Dienstreise ein Mitbringsel mit nach Hause bringen kann, von dem die Kleinen länger etwas haben. Und das Hotel ist froh, dass sein Werbemittel viel länger als ein Flyer im Haus seines Gastes präsent ist."
Lang anhaltenden Spaß am Buch – diese Vorgabe gilt für die MINIbücher, die neben kurzweiligen Geschichten vor allem durch die detailverliebten Illustrationen u. a. der Münchner Künstlerin Julia Patschorke aus der Masse herausragen. Sie hat eine ganz eigene Collagentechnik entwickelt, die ihre Motive fast dreidimensional wirken lassen. Wer genau hinschaut, der entdeckt in den Bildern Landkarten und Pflanzen ebenso, wie Obstnetze und Zeitungsausschnitte.
Illustratorinnen und Texter des Verlages waren und sind fleißig, so dass innerhalb eines knappen Jahres elf Büchlein im Format 15 mal 15 Zentimeter und durchschnittlich 28 Seiten stark entstanden sind.
Standardbücher und Individualentwicklungen
Neben den Standardbüchern „Frosch Oswald im Hotel“, „Hab Spaß, kleine Biene Amelie“ (jeweils mit Eindruckfeld) und „Manolito und Finn“, die es in Kleinauflagen (ab 100 Stück zu 199 Euro) gibt, gehört ein besonderes Augenmerk des Verlags den Individualentwicklungen. „Diese bieten wir ab 5.000 Stück zu 6.800 EUR, in der Regel werden aber 10.000er-Auflagen zu 10.300 EUR bestellt“, so Krebs.
Das Besondere an diesem Service: Die Büchlein entstehen innerhalb von zwei Monaten in enger Absprache mit den Auftraggebern. Ein Versprechen, das übrigens bereits zwei Hotelkonzerne, ein Ort, eine Destination und ein Reise-Onlineplattform in Anspruch genommen haben. "
Finanzierung: Auf mehrere Schultern verteilen
Und was kostet ein Büchlein dem Leser? Dazu Krebs: "Viele unserer Kunden verschenken die MINIbücher – aber es gibt auch welche, die sie verkaufen. Unsere Preisempfehlung beträgt hier 2,95 EUR pro Stück."
Und die nächsten Projekte? Ende Juli gibt es einen Kinder-Knigge zum Thema Tischsitten, "der natürlich auch für Hotels, und Restaurants geeignet ist" – zudem plane man gerade mit einem Reisebüro und zwei Urlaubsregionen Individualentwicklungen.
Eine Destination folgt dabei dem Verlags-Tipp, die Entwicklungskosten des Buches damit zu finanzieren, dass touristischen Leistungsträgern und Gewerbe eine diskrete und sympathische Werbeplattform geboten wird. "Die Geschichte wird tatsächlich so geschrieben, dass jeder vorkommt – und dies keineswegs stört."












