(openPR) Die Heide hat es in diesem Jahr besonders eilig und wer sie in voller Blüte sehen will, sollte nicht zu lange zögern. Die „lila Zeit“ der Lüneburger Heide folgt in diesem Jahr fast nahtlos auf die Blütezeit der späten Kartoffelsorten. Die Heideregion zeigt sich jetzt von ihrer buntesten Seite: Das grün und braun der noch nicht gerodeten Kartoffelfelder stehen im Kontrast zum Goldgelb des reifen Getreides. Das Bunt der Bauerngärten leuchtet mit den dunklen Rosen an den roten Backsteinhäusern um die Wette und das sommersatte Grün der Wälder betont das Lila der blühenden Heide.
Sommerfrische in der Lüneburger Heide: Radler nutzen die warmen Sonnentage für genüssliche Ausfahrten, Kanufahrer paddeln auf der Ilmenau. Mit mächtigen Kartoffelrodern holen die Bauern das „Gold der Heide“ aus der sandigen Erde.
Bunt gescheckt präsentiert sich die sanft hügelige Landschaft zwischen den Städten Hannover, Hamburg und Bremen dem Auge. Mal freut sich der Blick an wogenden Feldern, mal an schlanken Wacholderbäumen, folgt dem Sonnenstrahl auf dem glitzernden Heidebach oder verfängt sich im Spinnennetz zwischen der blühenden Erika. Ein Sommerurlaub in der Heide ist von ganz besonderem Reiz.
Mehr als 100 Kartoffelsorten wachsen rund um Bad Bevensen, gut 40 Prozent aller deutschen Kartoffeln werden in der Lüneburger Heide geerntet. Bald kommt die Zeit der Kartoffelfeste. Schon jetzt lässt sich in Bad Bevensen auf dem Gaumen erfahren, warum „Heidekartoffeln“ so beliebt sind. Denn die Gastronomen sind in diesem Jahr mit den Landwirten eine neue Allianz eingegangen und sorgen so für besondere regionale Genüsse: Beim „Kartoffelgericht des Monats“ rücken sie jeden Monat eine andere Kartoffelsorte ins rechte Licht.
Oft ist die Knolle nur Beilage, hier steht sie im Mittelpunkt. Vom „Lammrücken in Kartoffelkruste“ über „Kartoffelkuchen mit jungem Mangold und frischen Kräutern“ bis zu „Kartoffelplätzchen mit August-Apfel-Ragout“ reicht die Palette. Mal wird die Kartoffel mit Lammhack gefüllt, mal mit Wiesenchampignons, jeder der 13 Küchenchefs kreiert jeden Monat sein eigenes Gericht. Die Gäste bewerten die Köche – und gewinnen kiloweise Heidekartoffeln aus Bad Bevensen.
Die Abstimmungskarte findet sich in der 32 Seiten starken Broschüre „Genuss in seiner ganzen Vielfalt“. Allein schon wegen der Portraits der 13 Restaurants, der sieben Höfe, der zwölf Kartoffelsorten und der Informationen rund um das „Gold der Heide“ empfiehlt sich das handliche Nachschlagewerk im Format Din-lang als fester Reisebegleiter rund um das Heilbad in der Lüneburger Heide.
Wer nicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß die Dörfer und Landschaften rund um die Jod-Sole-Therme erkunden will, der fährt mit der Kutsche in die Heide oder mit dem Trecker aufs Feld – oder erkundet die Region um Bad Bevensen mit dem Entdeckerbus. Eine seiner vier Ringlinien startet direkt in Bad Bevensen, alle Linien lassen sich kombinieren. Im Zweistundentakt fahren die Busse bis zum 27. September täglich durch den Landkreis Uelzen. Ob „Hundertwasser-Bahnhof“, Heidekloster, Museumsdorf, Burgmuseum oder Jod-Sole-Therme – mit dem Tagesticket für vier Euro kann man beliebig oft aus- und zusteigen.
Für Fahrräder führen die Entdeckerbusse Anhänger mit – einer ausgiebigen Erkundungstour steht also nichts im Weg. Etwa in Kombination mit dem neuen „Naturerlebnisradweg“ an der Ilmenau. 120 km weit führt er durch das einzigartige Ökosystem entlang des mächtigen „Heidebaches“ durch die Landkreise Uelzen, Lüneburg und Harburg. Am 14. August wird er offiziell eingeweiht.
Näher an das „Gold der Heide“ kommt man mit Hans und Hella Constien. Vater und Tochter bringen ihre Gäste mit Trecker und Anhänger auf die Kartoffelfelder. Sie fahren auch mal neben einem der mächtigen Kartoffelroder, die Jahr für Jahr rund 700.000 Tonnen „Heidekartoffeln“ aus dem sandigen Boden heben. Bei der dreistündigen Tour erfährt man viel über konventionelle und Bio-Kartoffeln, über alte und neue Technik, über Mensch und Kultur in der Lüneburger Heide.
Termine und weitere Infos zum aktiven Kulturgenuss, zu Wellness- und Gesundheitsurlaub und den Gastgebern im Jod-Sole-Heilbad der Lüneburger Heide gibt es bei Bad Bevensen Marketing GmbH, Dahlenburger Str. 1, 29549 Bad Bevensen, Tel. 05821 570, www.bad-bevensen-tourismus.de











