(openPR) Review über Keri Hilsons „In A Perfect World“
Das ist dann halt der R&B der Neuzeit. Getrieben von futuristischen Computer-Klängen, wie man sie derzeit überall hört – in Autos, Radios, Clubs und vor allem auf Mobiltelefonen. Kein warmer Rhythm & Blues, dafür hip-poppiger urbaner Mainstream, der im Ohr hängen bleibt. Ob man will oder nicht. Denn cyber-funky Beats, die hat sie drauf. Als Produzentin wie auch als Interpretin der eigenen Songs.
Wer bereits auf „Turnin‘ Me Off“ abgefahren ist, wird bei den restlichen Dance-Tracks nicht enttäuscht. Synthie-Sound überall, da steht sie einem T-Pain oder Timbaland in Nichts nach. Allerdings auch in der Gleichtönigkeit. Kaum ein Song, der wirklich raussticht, außer eben der erstgenannte. Interessanter ist da viel mehr, wie sie die Mid-Tempos und Slow Jams angeht. “Make Love“ kommt lieblich wie ein Kinderlied, nett, einfühlsam, aber in der Länge ohne Dramatik. Leider. Denn hier zeigt Hilson, dass sie auch „richtige R&B-Melodien“ bedienen kann. Ähnlich beim „Gap-Band“-igen „Tell The Truth“ und dem asiatisch anklingende „Intuition“.
Man bekommt das Gefühl nicht los, dass sie sich zu sehr von ihrem Songwriter- und Produzenten-Talent leiten ließ. Dabei hat sich stimmlich ebenfalls was drauf. Nur dies eben für ihr Debüt weitestgehend zurückgehalten. Noch. Mehr R&B das nächste Mal.
Die komplette Besprechung zu Keri Hilsons „In A Perfect World“ kann man jetzt online bei www.soulsite.de nachlesen.













