(openPR) Hamburg, 20.07.2009 - Die Österreichische Nationalbibliothek in Wien nimmt in Europa eine Vorreiterrolle beim Digitalisieren von Büchern, Zeitungen und anderen Dokumenten ein.
Im Auftrag und auf Kosten der österreichischen Socrates-Stiftung wurde von den docWORKS-Spezialisten von CCS Content Conversion Specialists aus Hamburg die „Wiener Zeitung“ inklusive ihrer Beilagen „Wiener Abendpost“, „Amtsblatt“ und „Zentralanzeiger für Handel und Gewerbe“ digitalisiert. Die Wiener Zeitung befindet sich im Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Das Projekt umfasst die Jahrgänge 1909 bis 1923 und beläuft sich auf 100.000 Seiten. Die Wiener Zeitung ist die älteste seit 1703 (damals als „Wienerisches Diarium“) bis heute erscheinende Zeitung Österreichs. Die in Fraktur gedruckte Zeitung stellt die OCR-Erkennung auf eine harte Qualitätsprobe. Beim Digitalisieren von Zeitungen muss das Layout (Tabellenstruktur, Überschriften etc.) automatisch analysiert werden, um das Suchen auf Artikelebene möglich zu machen.
“Gerade Zeitungen dokumentieren neben der internationalen auch die regionale und lokale Geschichte, Politik und Kultur sowie Gesellschaftsfragen. Im immer größer werdenden Europa steigt das Interesse an der eigenen Region wieder. Die Informationen werden in kaum einer Quelle so gut abgedeckt wie in Zeitungen. Mit der Digitalisierung wird der Zugang zu den Ausgaben der Wiener Zeitung wesentlich verbessert. Sie steht damit einer breiten Bevölkerungsschicht zur Verfügung und ist einfach und schnell, weltweit und jederzeit abrufbar“, begründet Bettina Kann, Leiterin der Hauptabteilung Digitale Bibliothek der Österreichischen Nationalbibliothek die Auswahl der Wiener Zeitung und die Notwendigkeit des Digitalisierens.
Die Wiener Zeitung ist derzeit als temporäre Testversion unter http://onb-ccs.dlconsulting.com auf einem Online-Portal mit Hilfe des Präsentationssystems Veridian im Internet verfügbar. Neben der Präsentation von Zeitungsausgaben und der komfortablen Textsuche auf Artikelebene ermöglicht das Produkt Veridian grundsätzlich auch den Online-Zugriff auf andere digitalisierte Printdokumente wie Magazine, Bücher, Manuskripte, Forschungsberichte, etc.






