(openPR) Frankfurt am Main/Bad Soden: Der 1979 gegründete Verein „Hilfe für Verkehrsopfer e.V.“ wird künftig vom ADAC Hessen-Thüringen und vom Klinikverbund Hessen gemeinsam unterstützt. Der Verein möchte Unfallopfern aus Hessen helfen, indem er in Härtefällen einen Ausgleich zu unzureichenden Versorgungsleistungen schafft. Mit Hilfe des Klinikverbundes, dem 29 Akut-Krankenhäuser an 32 Standorten in Hessen angehören, ist es dem Verein zukünftig noch besser möglich, gezielt Personen zu unterstützen, die besonderer Hilfe bedürfen.
Härtefälle unterstützen – Leid mindern
Unfallopfern helfen, bei denen die Versorgungsleistungen unzureichend sind und so einen Ausgleich in Härtefällen zu schaffen. Dies ist die Aufgabe des „Hilfe für Verkehrsopfer e.V“, die neben dem ADAC Hessen-Thüringen künftig auch der Klinikverbund Hessen GmbH unterstützen wird. Der Verein hilft bereits seit 30 Jahren hessischen Bürgerinnen und Bürgern, die durch Unfälle im Straßenverkehr Hessens geschädigt wurden, indem er aus Spendenaufkommen des Vereins einen finanziellen Ausgleich bei unzureichenden Versorgungsleistungen direkt gegenüber den einzelnen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aus Hessen leistet. Hierfür bedarf der Verein einerseits professioneller Hilfe bei der gezielten Suche nach Unfallopfern, andererseits ist er auf Spenden zur erfolgreichen Fortsetzung seiner Arbeit angewiesen. „Mit dem ADAC Hessen-Thüringen und dem Klinikverbund Hessen“, so der Vorsitzende des Vereins, Dipl.-Ing. Siegfried Wetterau, „ erhalten wir nun eine Unterstützung in Hessen, welche die Verbindung von unserem Auftrag und den Betroffenen in optimaler Weise darstellt“. Nicht ausreichende Leistungen der Versicherungen oder der Berufsgenossenschaft bringen Unfallopfer neben der physischen Belastung immer wieder in schwerste finanzielle Notlagen. Hier möchte der Verein in Einzelfällen eingreifen und mit Experten gemeinsam Hilfe leisten.
Schnelle Hilfe für Betroffene
Die versicherten Versorgungsleistungen reichen oft nicht aus, weiterführende Behandlungen können nicht oder nur unzureichend erfolgen, der Genesungsverlauf ist auf Dauer nicht gewährleistet, die finanzielle Notlage vorhanden. Unter genau diesen Voraussetzungen kann der Verein Verkehrsunfallopfern aus Hessen helfen wie z. B. zwei Kindern mit Schädel-Hirn-Trauma, die für die Phase der Rehabilitation mehrere tausend Euro vom Verein Hilfe für Verkehrsopfer erhielten.
Der Klinikverbund Hessen GmbH will vor allem mit fachlicher und logistischer Unterstützung helfen. Durch die Einbindung des Klinikpersonals können schnell, unbürokratisch und kompetent Patienten und Helfende zusammengeführt werden. „Damit“, so Wetterau, „werde man zeitnah beginnen und schon in diesem Jahr weitere Hilfe leisten“. Gleichzeitig wünscht sich der Verein für seine zukünftige Arbeit, die ausgebaut werden soll, weitere finanzielle Unterstützung durch Spenden.
Betroffene Patientinnen und Patienten können sich im ADAC-Haus in Frankfurt am Main direkt an den Verein „Hilfe für Verkehrsopfer e.V.“ wenden.
Weitere Informationen unter www.hilfe-fuer-verkehrsopfer.de










