(openPR) Kiel, 13. Juli 2009. Der ärztliche Befundbericht soll Diagnosen, Therapien und Empfehlungen nicht nur dokumentieren – er soll sie auch kommunizieren. Durch den reibungslosen Informationsfluss zwischen Fachärzten und Hausärzten werden Doppeluntersuchungen vermieden; der Patient kann zügig weiterbehandelt werden. Dabei haben Befundberichte eine hohe Außenwirkung: Patientenorientierte Befundberichte gehören zur Corporate Identity einer jeden Klinik oder Facharztpraxis. Doch hierzu müssen die Befundberichte übersichtlich strukturiert, verständlich geschrieben, überzeugend formuliert werden – und das innerhalb weniger Minuten.
Technische Hilfsmittel wie Spracherkennungssoftware oder Textbausteine können helfen, einen Bericht schneller zu Papier zu bringen. Doch jedes Wort, jeder Satz entsteht zunächst im Kopf. Das Schreiben an sich, das Kommunizieren der oft komplizierten Inhalte, bleibt ein zeitraubender Prozess. Verständlich formulieren und gleichzeitig den Schreibprozess beschleunigen – wie das geht, erfahren Ärzte und Therapeuten in einem speziellen Schreibworkshop.
Schreibtrainer Stefan Lang erläutert, wie dieser Schreibworkshop aussieht: „Die teilnehmenden Ärzte oder Therapeuten einer Klinik schicken mir zunächst exemplarische Befundberichte. Diese analysiere ich dann, um etwa individuelle Schreibschwierigkeiten zu identifizieren. Vor allem entwickle ich auf der Basis der Befundberichte eine Mustergliederung. Mithilfe dieser Mustergliederung können die Ärzte die Informationen dann übersichtlicher und verständlicher strukturieren. Zusätzlich dient die Mustergliederung als ‚Leitstruktur‘, die den Schreibprozess deutlich beschleunigen kann. Während des Workshops diskutieren wir diese Leitstruktur und entwickeln verbindliche Gliederungs- und Gestaltungsregeln.“
Während des Workshops werden zusätzlich sprachliche Werkzeuge trainiert. Diese Werkzeuge helfen den Ärzten, prägnanter und überzeugender zu formulieren. Der Schreibtrainer ist überzeugt, dass diese Werkzeuge nicht nur der Verständlichkeit dienen, sondern auch die Effektivität des Schreibens erhöhen. „Viele dieser sprachlichen Werkzeuge zwingen den Autor, die eigenen Gedanken zu ordnen und sich zu fokussieren“, erklärt Stefan Lang. „Was dem Leser hilft, hilft also auch dem Autor.“
Interessierte Kliniken oder Facharztpraxen erhalten ein individuelles Angebot. „Hier kann es keinen Workshop ‚von der Stange‘ geben“, betont Stefan Lang. Denn besonders wichtig sei es, auf die Anforderungen der jeweiligen Einrichtung einzugehen und sich mit individuellen Problemen einzelner Teilnehmer zu beschäftigen. Interessenten finden im Internet erste Informationen (unter: Aktuelles; Fallstudie zum Workshop). Um sich über Preise und Konditionen zu informieren, sollten Interessierte aber den direkten Kontakt wählen.












