(openPR) Auszeichnung für Frieden in Nah-Ost durch Medizin
Planegg, 09. Juli 2009 - Das Hadassah Medical Center Jerusalem wurde am 02. Juli 2009 mit dem Preis „Frieden in Nah-Ost durch Medizin“ geehrt. Der Preis würdigt die herausragende Arbeit und das beeindruckende Engagement hinsichtlich der jüdisch-arabischen Zusammenarbeit der medizinischen Einrichtung.
Die Preisverleihung fand im Rahmen einer feierlichen Gala im Jüdischen Museum in München statt. Nach der offiziellen Begrüßung durch Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, und Ottmar Flach, Vorstandsvorsitzender der INITIATIVE DO IT e.V., dankte Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Ruzicka, Präsident von Hadassah Deutschland, für die Nominierung.
Die zahlreich geladenen Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kamen, um dabei zu sein, als das Haddasah Medical Center den Preis „Frieden in Nah-Ost durch Medizin“ von der INITIATIVE DO IT e.V. feierlich überreicht bekam.
Das Haddasah Medical Center betreibt mit den Krankenhäusern am Mount Scopus und in Ein Kerem die weltbesten medizinischen Institutionen, die alle Patienten ohne Rücksicht auf Volkszugehörigkeit und Religion behandelt.
Damit werden Brücken für Frieden, Menschlichkeit und Solidarität in der Region Nah-Ost gebaut. Die Hadassah Klinik hat weltweit einen exzellenten Ruf in Bezug auf Forschung, Heilung und medizinische Pflege. Für diese Arbeit sammelt die Hadassah Medical Organization
weltweit Spenden.
In seiner Laudatio würdigte Peter Meyer, Vizepräsident des Bayerischen Landtages, das Wirken der Hadassah Medical Organization und Regine Sixt, Ehrenkomitee-Mitglied der Hadassah Deutschland, rief zu Spenden für die Organisation auf, die ohne Abzug den medizinischen Einrichtungen zu Gute kommen.
„Das Engagement für die jüdisch-arabische Zusammenarbeit ist ein Beispiel für die Welt, dass Hass und Misstrauen durch das Engagement überwunden werden können“, so Ottmar Flach, Vorstandsvorsitzender der INITIATIVE DO IT e.V.
Im Rahmen der feierliche Veranstaltung las der Buchautor Michael Wuliger aus seinem neuesten Buch „Der koschere Knigge“ vor. In seinem Ratgeber gibt er Tipps wie man trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen kommt. Michael Wuligers Knigge für den entkrampften deutsch-jüdischen Dialog hilft weiter: Lebensnah und ironisch erklärt er, was man schon immer über Juden wissen wollte, aber nie zu fragen wagte.
Das Orchester Jacobsplatz München und der Kantor Nicola David sorgten an diesem Abend für den musikalischen Rahmen.
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