(openPR) Was bringen Backpulver & Co wirklich? Experte warnt vor Selbstexperiment!
Essen, 23. Juni 2009 - Endlich Sommer, endlich wieder lange im Biergarten sitzen und endlich wieder etwas Sonne auf der Haut. Besonders wenn die Haut eine sommerliche Bräune hat, haben weiße Zähne eine magische Strahlkraft. Immer mehr Menschen wünschen sich diese Magie. Doch nicht jedem sind von Natur aus weiße Zähne geschenkt. Die Angebotespalette der Drogerien und unendliche Internet-Foren strotzen vor Tipps und vermeintlichen Wundermittelchen. Sehr beliebt ist die Empfehlung von Backpulver, Kochsalz und ähnlichen Hausmittel zur Zahnaufhellung. „Der Versuch mit solchen Mitteln die Zähne aufzuhellen schädigt den Zahnschmelz enorm und bringt so gut wie keine Aufhellung,“ warnt Frau Dr. medic. stom. (RO) Diana Svoboda, Leiterin der diPura® Fachklinik für Ästhetische Zahnheilkunde in Essen. Ist der Zahnschmelz geschädigt leiden die Patienten unter schmerzempfindlichen Zähnen, was beim Essen, beim Zähneputzen und beim Atmen durch den geöffneten Mund, schmerzhaft bemerkbar macht. Auch wird die Entstehung von Karies begünstigt.
Lieber zum Fachmann
Der Wunsch nach weißen Zähnen ist legitim, stehen sie doch für Jugend, Gesundheit und Erfolg. „Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt über die Möglichkeiten der Zahnaufhellung, bevor Sie an sich selbst gewagte Experimente versuchen und sich und Ihren Zähnen auf Dauer schaden“, rät die Expertin. Neben einem Bleaching kann auch schon eine professionelle Zahnreinigung die Farbe der Zähne deutlich aufhellen. Hier hat man den angenehmen Nebeneffekt, dass man gleichzeitig auch noch eine sehr gute Prophylaxe betreibt. Beim Office Bleaching wird in der Praxis zunächst das Zahnfleisch mittels einer Gummimanschette oder Abdichtmittel geschützt und dann ein hochkonzentriertes Bleichmittel direkt auf die Zähne aufgetragen. „In unserer Klinik verwenden wir die In-Office-Methode von BriteSmile®. Bei dieser Art der Zahnaufhellung wird das niedrig konzentrierte Gel auftragen und mit einem speziellen Blaulicht aktiviert, um so ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Behandlung dauert etwa 1 Stunde. Darüber hinaus können mit hauchdünnen Keramikschalen, so genannten Veneers, Verfärbungen und leichte unharmonische Proportionen der Zähne korrigiert werden. Wie etwa zu weit auseinander stehende Zähne, unregelmäßige Zahnkanten, abgesplitterte Ecken, große Füllungen oder ganz einfach unschöne Zahnfronten“ , sagt Diana Svoboda.
Qualität zahlt sich aus.
Die Erfolge eines professionellen Bleachings halten oft über Jahre. Dagegen sind die spärlichen Ergebnisse der beschriebenen Selbstversuche schnell wieder verblasst. „Bei der Selbstbehandlung kann man das Zahnfleisch verletzen oder durch das Anbringen auf ungeschützten Zahnhälse Schmerzen oder Empfindlichkeiten auslösen. Ein professionelles Bleaching erspart spätere Kosten, Schmerzen und Komplikationen,“ empfiehlt die Ärztin.
Großmutters Tipps
Neben Backpulver wird in diversen Internetforen die Wirkung von Zitronensaft, Kochsalz und Schlemmkreide angepriesen. Allen diesen Mittel ist gemeinsam, dass sie eine Schleifwirkung beim Zähneputzen entwickeln und so angeblich die ungeliebten Verfärbungen der Zähne entfernen. „Eine dauerhafte Anwendung ist für die Zähne und das Zahnfleisch katastrophal. So wird die Entstehung von Karies begünstigt und die Zähne werden durch den zerstörten Zahnschmelz temperaturempfindlich und das erwünschte Ergebnis tritt auch nicht ein“, erklärt Diana Svoboda. Ebenfalls als ungeeignet werden die freiverkäuflichen Mittel eingeschätzt. In vielen Zahnweißcremes sind Schleifpartikel enthalten, die ebenfalls den Zahnschmelz angreifen können.








