(openPR) Hamburg stemmt sich bislang erfolgreich gegen den demografischen Wandel. Aktuellen Prognosen zufolge wird die Einwohnerzahl der Hansestadt entgegen dem Bundestrend bis zum Jahr 2020 weiterhin zunehmen. Der Grund für diesen Sonderstatus: Hamburg ist nach wie vor für viele Zuzügler attraktiv. „Doch diese Entwicklung droht umzukippen“, warnt Mirko Knappe, Geschäftsführer der Hamburger Northern Business School, in einer aktuellen Analyse. „Unternehmen aus anderen Bundesländern werden zunehmend versuchen, ausgebildete Fachkräfte oder Schulabgänger aus Hamburg abzuwerben.“ Denn der demografische Wandel verursacht in anderen Regionen massive Probleme. In Mecklenburg-Vorpommern reicht derzeit beispielsweise die Zahl der 10.000 Schulabgänger nicht mehr aus, um alle 11.000 Ausbildungsplätze im Land zu besetzen.
Dabei kann die norddeutsche Wirtschaft bereits heute trotz Konjunkturflaute in bestimmten Berufsfeldern den Fachkräftebedarf nur schwer decken. Nach jüngsten Daten der Agentur für Arbeit fehlen vor allem Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werden zahlreiche Hamburger Unternehmen selbst aktiv und bilden ihre eigenen Mitarbeiter parallel zu deren Berufstätigkeit aus. So gewinnen sie Fach- und Führungskräfte aus ihren eigenen Reihen und stärken gleichzeitig die Mitarbeiterbindung. Akademischer Partner dieser Initiative ist die Northern Business School (NBS), deren Gründung auf das Engagement der norddeutschen Wirtschaft zurückgeht.
Zahlreiche namhafte Hamburger Firmen, wie etwa das Kaffeeunternehmen J.J. Darboven, die Helm AG oder auch die Otto-Group sind in das Netzwerk der NBS eingebunden. Dadurch entsteht ein einzigartiges Studienmodell: Die Northern Business School verbindet zum einen die inhaltliche Qualität einer staatlichen Hochschule mit dem Service eines privaten Dienstleistungsunternehmens. Zum anderen gewährleisten die zahlreichen Kooperationsvereinbarungen eine praxisnahe und bedarfsgerechte Ausbildung. Derzeit bietet die NBS elf verschiedene Bachelor- und Master-Studiengänge an. Die inhaltliche Bandbreite reicht dabei von einem berufsbegleitenden Ingenieurstudium über die klassische Betriebswirtschaftslehre bis hin zu Logistik.






