openPR Recherche & Suche
Presseinformation

BitDefender warnt vor Gefahren in Social Networks

30.06.200912:13 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Vermehrte Sicherheitslücken in Xing, Facebook, LinkedIn & Co. entdeckt

Holzwickede, 30. Juni 2009 – Social Networks sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen und auch Unternehmen nutzen diese neuen Plattformen, um sich auszutauschen. Dass Social Networks zahlreiche Sicherheitsrisiken bergen, ist dabei nur wenigen bewusst. Mit mehreren Millionen von Usern und einem riesigen Pool wertvoller Informationen werden diese Portale vermehrt zum Ziel von Cyber¬kriminellen. Wie der rumänische Antivirenspezialist BitDefender mitteilt, wurden bereits zahlreiche gefährliche Malware-Threats in Social Networks wie zum Beispiel Facebook, StudiVZ, Xing & Co. entdeckt, die Anwender und Unternehmen gleichermaßen bedrohen.



Soziale Netzwerke im Internet dienen zur schnellen Vernetzung und Kommunikation mit anderen Nutzern, wie u. a. mit alten und neuen Freunden, Bekannten oder Kollegen. Die Mitglieder tauschen sich dabei in Form von Nachrichten und Fotos aus und diskutieren in selbst gegründeten Diskussionsgruppen über unterschiedliche Themen. Den Angaben von Bitkom zufolge hat bereits fast jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) Informationen über sich im Internet veröffentlicht – in der Generation der 14- bis 29-Jährigen bereits jeder Zweite. Am beliebtesten sind dabei Profile in sozialen Netzwerken. Branchenkenner attestieren Social Networks ein jährliches Wachstum von über 20 Prozent – Tendenz steigend.

Aufgrund des rasanten Wachstums und der Fülle der in sozialen Netzwerken gespeicherten Daten sind diese zu einem attraktiven Ziel für Cyberkriminelle avanciert. Ein weiteres Kriterium ist die Tatsache, dass alle Social-Networking-Websites Mängel und Fehler, beispielsweise beim Log-in-Prozess, im Cross-Site-Scripting oder bei Java, aufweisen, was den Cyberkriminellen ihre Attacken erleichtert. Zu den augenscheinlichsten Web-Gefahren gehört der Identitätsdiebstahl. Private Angaben, Fotos, E-Mail-Adressen, Unternehmensdaten etc. werden durch spezielle Techniken für Cyberkriminelle zum offenen Buch. Die aus Social Networks gewonnenen Informationen nutzen Angreifer, um User mit Spam zu überhäufen oder mit gezielten Phishing-Attacken Personen oder Unternehmen zu schädigen.

Besonders ideal eignen sich die Portale auch als Plattform für die Verbreitung von Viren, Würmern und Bots, Trojanern, Rootkits, Spyware und anderen Malware-Varianten.

Die Top Ten der Sicherheitsrisiken bei Social Networks:
1. Daten- oder Identitätsdiebstahl über von Cyberkriminellen angelegten virtuellen Profilen
2. Unfreiwillige Informationsübermittlung durch Datenlecks an Dritte
3. Zielgerichtete Attacken gegen Unternehmen aufgrund der gespeicherten Daten in Social Networks
4. Schwachstellen der Netzwerktechnologie (Logfiles, Java etc.)
5. Spam- & Phishing-Attacken
6. Content-Veränderungen
7. Malware-Verteilung über Sozial-Netzwerke
8. Manipulation von Daten in den Profilen (Referenzen, Lebensläufe etc.)
9. Steigende Infrastruktur- und Wartungskosten für defensive Sicherheitslösungen bei Unternehmensnetzwerken
10. Produktivitätseinbußen, die durch Schäden aufgrund manipulierter Social Networks entstehen

Herkömmliche Sicherheitslösungen reichen nicht aus, um sich vor diesen neuen Security-Lücken, hervorgerufen von Social Networks, wirksam zu schützen. Beispielsweise sind durch neuartige Verfahren zur Verschlüsselung von Malware herkömmliche, rein signaturbasierte Antivirenprogramme mittlerweile wirkungslos im Kampf gegen neue, unbekannte Bedrohungen aus dem Internet.

Kaskadierende Security-Software – B-HAVE und Active Virus Control
Im Kampf gegen die Internetkriminalität sind also neue, innovative Technologien gefragt; beispielsweise eine Schutzsoftware, die über kaskadierende Sicherheitstechniken verfügt. Das Prinzip ist denkbar einfach. Kann ein potenzieller Threat nicht anhand seiner Signatur identifiziert werden, da er noch unbekannt ist, beobachtet man stattdessen sehr genau sein Verhalten – um ihn dann auf „frischer Tat“ zu ertappen. Hierbei bedienen sich alle BitDefender-Lösungen zweier neuer kaskadierter Sicherheitstechnologien: B-HAVE und Active Virus Control.

Bei B-HAVE (Heuristische Verhaltensanalyse in virtuellen Umgebungen) handelt es sich, vereinfacht gesagt, um einen virtuellen Computer. In diesem virtuellen Rechner lassen sich ohne Risiko verdächtige Programme oder Dateien, bspw. verschlüsselte Malware, ausführen, um ihre Aktivitäten auf mögliche Gefahren zu überprüfen. Nur wenn die Software als ungefährlich eingestuft wird, kann sie auf dem eigentlichen System ausgeführt werden. Dieses Verfahren bietet mehr Sicherheit und signifikant höhere Erkennungsraten von neuen, unbekannten Threats, insbesondere in Social Networks.

Doch auch die Cyberkriminellen rasten nicht. Sie nutzen den Umstand aus, dass die Ungefährlichkeit einer Datei oder eines Programms immer nur für den Augenblick der Überprüfung gewährleistet werden kann. Was aber passiert, wenn sich der Schadcode erst Minuten oder sogar Stunden danach aktiviert? Niemand kann solange auf das Resultat eines Scanners warten – verlässliche Ergebnisse müssen in Echtzeit bereitgestellt werden.

Um die Sicherheitskaskade weiter zu erhöhen, wurde daher von den BitDefender-Ingenieuren ein weiteres innovatives Intrusion Detection System (Active Virus Control) entwickelt. Diese Technik wirkt wie eine Schutzschicht, die sich zwischen dem zu schützenden System und einer unbekannten, potenziell gefährlichen Software legt. Dazu klinkt sich ein Modul der Sicherheitssoftware in die Kernel-Prozesse ein und injiziert einen speziellen Programmcode in die verdächtige Anwendung. Treten Unregelmäßigkeiten im Laufzeitverhalten auf, wird das entsprechende Programm als gefährlich klassifiziert und terminiert bzw. in Quarantäne verschoben. Zahlreiche Tests von unabhängigen Institutionen bescheinigen die Wirksamkeit dieses Verfahrens.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 321046
 120

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „BitDefender warnt vor Gefahren in Social Networks“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von BitDefender GmbH

Bild: Sicherer Urlaub für’s SmartphoneBild: Sicherer Urlaub für’s Smartphone
Sicherer Urlaub für’s Smartphone
In Bayern und Baden-Württemberg sind die Pfingstferien gerade vorbei, aber auch in allen anderen Bundesländern läuft der Countdown für die Sommerferien. Neben Kleidung, Kosmetik und den benötigten Dokumenten gehören auch Smartphone, Tablet PC oder Notebook ganz oben auf die Kofferpackliste. Denn ein Urlaub ohne Selfie, Facebook-Posts, Whats-App Gruppenchats oder Twitter-Nachrichten ist kaum noch vorstellbar. Reisende sollten ihre mobilen Endgeräte jedoch absichern, denn diese könnten zu leichtsinnig mit einem unsicheren WLAN-Hotspot verbunden…
Bild: Die 7 am häufigsten ausgenutzten Exploits in freier WildbahnBild: Die 7 am häufigsten ausgenutzten Exploits in freier Wildbahn
Die 7 am häufigsten ausgenutzten Exploits in freier Wildbahn
Schwerte, 16. April 2015 –Heartbleed, Shellshock und Poodle waren 2014 für Menschen weltweit ein unerwarteter Schock – ihre gefährlichen Auswirkungen und weite Verbreitung ließ bei vielen hundert Millionen Nutzen die Frage nach ihrer Sicherheit aufkommen. Aber treffen uns Cyber-Angriffe wirklich immer aus heiterem Himmel? In den letzten Jahren boomen Exploit Kits. Diese Tools werden in der Regel auf kompromittierten Servern gehostet und wie herkömmliche Webseiten bereitgestellt. Landet ein Benutzer auf einer dieser Seiten, wird die Browser-…

Das könnte Sie auch interessieren:

93 Prozent nutzen keine Sicherheitslösung zum Schutz ihrer Social-Network-Accounts
93 Prozent nutzen keine Sicherheitslösung zum Schutz ihrer Social-Network-Accounts
Aktuelle BitDefender-Umfrage unter 2.700 Sozial-Netzwerkern Holzwickede, 04. April 2011 – Wöchentlich mehren sich die Nachrichten über Hacking-, Spam- und Malware-Angriffe auf Social-Network-Accounts. Doch trotz der zahlreichen Warnmeldungen wähnen sich fast alle User von Facebook, Twitter & Co. in Sicherheit. Zu diesem Fazit gelangt eine aktuelle …
Notfall-Update von BitDefender schützt Nutzer der Internet Explorer-Versionen 6 und 7
Notfall-Update von BitDefender schützt Nutzer der Internet Explorer-Versionen 6 und 7
Schwachstelle im Microsoft Browser Holzwickede, 15. März 2010 – BitDefender (bitdefender.de) hat auf das Bekanntwerden der Sicherheitslücken in den Internet Explorer-Versionen 6 und 7 reagiert und ein „Notfall-Update“ für seine Sicherheitslösungen entwickelt. Viele PCs laufen Gefahr, sich auf Grund dieser Schwachstelle mit einem Schadcode zu infizieren. …
Bild: BitDefender warnt: Malware Spam-Wellen bedrohen Facebook- und MySpace-UserBild: BitDefender warnt: Malware Spam-Wellen bedrohen Facebook- und MySpace-User
BitDefender warnt: Malware Spam-Wellen bedrohen Facebook- und MySpace-User
E-Mail-Anhang schleust Trojaner ein Holzwickede, 15. April 2010 – Aktuell warnt der Virenschutzexperte BitDefender (bitdefender.de) vor Spam-E-Mails mit gefälschtem Absender von Facebook und MySpace. Diese informieren Nutzer der beiden sozialen Netzwerke über eine Passwortänderung für ihre Benutzerkonten. Öffnet der User die angehängte Zip-Datei, findet …
E-Threat-Trends 2011: DDoS-Proteste, Social Networks und mobile Malware im Brennpunkt
E-Threat-Trends 2011: DDoS-Proteste, Social Networks und mobile Malware im Brennpunkt
Anti-Viren-Experte identifiziert neue Malware-Tendenzen Holzwickede, 19. Januar 2011 – Der Internet Security-Spezialist BitDefender (bitdefender.de) hat kürzlich seine E-Threat-Prognose für das Jahr 2011 vorgestellt. Darin warnt der Antiviren-Softwarehersteller vor allem vor der wachsenden Komplexität der Schadcodes. Eine besondere Rolle spielt zudem …
Bild: Abermillionen User bedroht: neuerlicher Exploit-Angriff auf Internet Explorer und Adobe ReaderBild: Abermillionen User bedroht: neuerlicher Exploit-Angriff auf Internet Explorer und Adobe Reader
Abermillionen User bedroht: neuerlicher Exploit-Angriff auf Internet Explorer und Adobe Reader
BitDefender warnt vor Schwachstellen in zwei der populärsten PC-Anwendungen Holzwickede, 19. Januar 2010 – Neue Attacke aus dem World Wide Web: BitDefender, Anbieter proaktiver Anti-Malware-Lösungen, warnt vor der akuten Bedrohung eines Zero-Day-Exploits, der es auf den Microsoft Internet Explorer und den Adobe Reader abgesehen hat. Da es sich um zwei …
Wie schütze ich mein Kind vor Online-Kriminellen?
Wie schütze ich mein Kind vor Online-Kriminellen?
Gefahrenquelle Internet: BitDefender vermittelt Ratschläge für Eltern und ihren Nachwuchs Holzwickede, 29. März 2010 – Täglich geben Kinder und Jugendliche im Internet leichtfertig persönliche Informationen preis und werden so zu Opfern von Identitätsdieben oder sogar pädophil veranlagten Tätern. Über das Netz werden neue Kontakte gesucht oder persönliche …
Bild: BitDefender beantwortet Fragen zur Computersicherheit im Saturn Dortmund-CityBild: BitDefender beantwortet Fragen zur Computersicherheit im Saturn Dortmund-City
BitDefender beantwortet Fragen zur Computersicherheit im Saturn Dortmund-City
… geht ein Großteil der Gefahren von der E-Mail-Kommunikation aus: 45 Prozent aller Schädlinge verbreiten sich über elektronische Nachrichten. Experten des Antiviren-Spezialisten BitDefender informieren am Samstag, den 12. Dezember, im Dortmunder Saturn (Westenhellweg) persönlich über geeignete Schutzmaßnahmen und geben Sicherheitstipps. An diesem Tag …
Bild: BitDefender warnt: Facebook-Wurm verbreitet sich über gefakte StatusmeldungBild: BitDefender warnt: Facebook-Wurm verbreitet sich über gefakte Statusmeldung
BitDefender warnt: Facebook-Wurm verbreitet sich über gefakte Statusmeldung
… Für User kann die Neugier jedoch schnell zum Verhängnis werden – insbesondere, wenn vom Smartphone aus auf das jeweilige soziale Netzwerk zugegriffen wird. Wie BitDefender (bitdefender.de) in einem aktuellen Beispiel beschreibt, wurde über den gefakten Statusbericht einer Schülerin, die angeblich von ihrer Schule verwiesen wurde, ein Virus verbreitet. …
Bild: 50 Prozent mehr Spam und Phishing in Social Networks durch Gaming-ApplikationenBild: 50 Prozent mehr Spam und Phishing in Social Networks durch Gaming-Applikationen
50 Prozent mehr Spam und Phishing in Social Networks durch Gaming-Applikationen
BitDefender Fallstudie: Detaillierte Profile, Shared Groups und vernetzte Bekanntenkreise erhöhen die Akzeptanz von Fake Accounts in Social Networks Holzwickede, 6. April 2010 – Wie BitDefender in seiner aktuellen Studie mitteilt, verführen Social Gaming-Applikationen den Nutzer von sozialen Netzwerken zum leichtfertigen Umgang mit seinen persönlichen …
Bild: BitDefender startet Facebook-Kampagne „Genie? die Fahrt“Bild: BitDefender startet Facebook-Kampagne „Genie? die Fahrt“
BitDefender startet Facebook-Kampagne „Genie? die Fahrt“
Globales Projekt zum Schutz von Social-Network-Usern – Laptops, Smartphones und ein BMW der 3er-Reihe zu gewinnen Holzwickede, 24. Februar 2011 – Internet-Security-Experte BitDefender (www.bitdefender.de) hat die Kampagne „Genie? die Fahrt“ auf Facebook gestartet. Die Aktion soll User für die Gefahren im Umgang mit sozialen Netzwerken sensibilisieren. …
Sie lesen gerade: BitDefender warnt vor Gefahren in Social Networks