(openPR) Das hat es im deutschen Literaturbetrieb noch nicht gegeben: Zeitgleich mit der Herausgabe eines neuen Romans veröffentlicht der Autor einen Werkstattbericht über das Entstehen des Werkes.
Der Roman „Nibelungenfieber“ von dem aus Hawaii stammenden Amerikaner Eric T. Hansen und seiner deutschen Partnerin Astrid Ule ist Mitte Mai im Scherz Verlag erschienen. Gleich darauf, in Juni, begann die 10-teilige Kolumnenserie „Tagebuch eines Romans“ in Bücher Magazin (print) und auf buecher-magazin.de.
Darin beschreibt Hansen mit einem Schuss Humor, wie die Autoren als bi-nationales Team eine neue Mischung deutsch-amerikanischen Humors erfinden mussten, wie der Prozess der Veröffentlichung in Deutschland abläuft, und wie ihre persönliche Beziehung als Lebensgefährten an der intensiven Arbeit fast zerbricht.
Die Serie beruht auf Notizen, die Hansen während der einjährigen Zusammenarbeit gemacht hat. Der erste Teil des „Tagebuch eines Romans“ ist im aktuellen Heft des Magazins „Bücher“ erschienen; die weiteren Folgen erscheinen ab sofort jede Woche online auf www.buecher-magazin.de.
„Das Schreiben zu zweit ist ganz anders als das Schreiben allein“, sagt Hansen, der seit 25 Jahren in Deutschland lebt und auf Deutsch veröffentlicht. Bisher sind von ihm bei Fischer Verlag mehrere Sachbücher erschienen, z.B. „Planet Germany“ und „Deutschland-Quiz.“ Die Deutschlandsatire „Nibelungefieber“ ist der erste Roman des Autorenteams und handelt von einer Kleinstadt im Odenwald, die glaubt, den historischen Nibelungenschatz gefunden zu haben, und wie das den Stadtbewohnern zu Kopf steigt.
„Man muss lernen, das eigene Ego im Zaum zu halten. Man glaubt ja immer, dass die eigenen Texte einfach genial sind, und wenn der Partner nicht dieser Meinung ist, muss man die eigene Arbeit mit klaren und distanziertem Blick anschauen. Ist man dazu nicht in der Lage, gibt es Streit. Bei uns gab es eine Menge Streit.“











