(openPR) Ein Blick hinter die Kulissen mit Kay Bernstein, dem Projektleiter
ENERGY in the Park - das sind 30.000 Menschen im Strandbad Wannsee, eine schwimmende Bühne, sechs Stunden Live Musik - und jede Menge Arbeit. Einer, der das ganz genau weiß, ist Kay Bernstein (28, Leiter der Off Air Promotion von ENERGY Berlin). Es ist sein fünftes Jahr ENERGY in the Park – und sein erstes Jahr als Projektleiter.
Ist es ein anderes ENERGY in the Park Gefühl als Projektleiter?
Klar - es ist viel mehr Verantwortung. Man weiß, wenn was schief läuft ist man schuld, wenn es irgendwo hakt, dann ist man selbst unter Druck die Lösung zu finden. Aber ich mache das Event ja nicht zum ersten Mal und habe in den letzten Jahren viel gelernt. Das komplette ENERGY Team ist eingespielt, die Abläufe sind größtenteils gelernt – das klappt super. Die Mehrarbeit als Projektleiter mache ich gerne.
Apropos Arbeit, wann genau beginnt die Planung für ENERGY in the Park?
Nach ENERGY in the Park ist vor ENERGY in the Park – die ersten Gespräche mit möglichen Partnern und Sponsoren führen wir schon auf der Veranstaltung. Die Vermarktungskonzepte gehen dann kurz danach raus. Die ersten Planungen von uns, der Promotionabteilung werden im Februar entwickelt, in die „heiße Phase“ startet das komplette Team dann im April.
Und wie viele Stunden arbeitet man in den letzten Wochen vor ENERGY in the Park?
Ein typischer Arbeitsalltag in den letzten Wochen vor ENERGY in the Park beginnt morgens um 06:00 Uhr und endet meist gegen 21:00 Uhr. In diesen Stunden gilt es alle möglichen Aufgaben zu erledigen, das fängt bei der Erstellung von Arbeitsausweisen an, geht über Bühnenkoordination und reicht bis zu den Personaleinsatzplänen.
Und kurz vor der Veranstaltung?
Der Tag vor der Veranstaltung ist fast am Schlimmsten. Da ist man dann ab morgens um 06:00 Uhr im Strandbad Wannsee, hat den Druck, dass man fertig werden muss und ist meist erst nach Mitternacht wieder zu Hause. Um dann am nächsten Morgen wieder um 06:00 Uhr da zu sein und die letzten Kleinigkeiten vor dem Einlass um 12:00 Uhr zu erledigen. Und dann läuft die Veranstaltung. Klar hakt es an manchen Stellen – aber bisher nie so, dass es dem Publikum aufgefallen ist. Ach doch (lacht) – in einem Jahr ist das mitgebrachte Mischpult von Silbermond beim Auftritt ausgefallen – und Frontfrau Stefanie hat es durch das In-Ear-Monitoring nicht einmal gemerkt. Das ging leider nicht mehr zu reparieren – dafür sind sie dann im nächsten Jahr noch einmal gekommen.
Aber sonst klappt eigentlich alles. Wenn man den Abbau noch mit bedenkt, dann hat man fast einen 24-Stunden-Arbeitstag. Deswegen ist der Freitag davor nur fast am Schlimmsten – der Samstag bringt einen an seine Grenzen – aber man ist auch stolz darauf solch eine Veranstaltung auf die Beine gestellt zu haben, ohne gute Teamarbeit geht das nicht.
Wie viele Leute kommen denn bei ENERGY in the Park zum Einsatz?
In der Vorbereitungsphase ist das relativ übersichtlich, so um die 15 Personen schätze ich. Die Promotionabteilung um den Gesamtablauf zu koordinieren, die Musikabteilung um die Künstler zu akquirieren und die ENERGY Media um Partner und Sponsoren ins Boot zu holen.
Am 04. Juli sind es viel mehr. Insgesamt werden ca. 400 Mitarbeiter zum Einsatz kommen: Rund 100 Techniker werden rund um die schwimmende Bühne tätig sein, 120 Securitys sind für die Sicherung des Geländes und für die Sicherheit der Zuschauer im Einsatz. 40 Mitarbeiter des DRK und weitere 40 Mitarbeiter der Berliner Bäder Betriebe werden vor Ort sein, zudem knapp 40 Gastronomen und Zulieferer. Mit 60 Mitarbeitern sind wir selbst am Start. In diesem Jahr werden wir außerdem von Studierenden des Instituts für Kultur- und Medienmanagement unterstützt. ENERGY in the Park ist ein Praxisprojekt im Zuge dieses Studiengangs.
Wann beginnt der Aufbau für ENERGY in the Park?
Offizieller Startschuss für den Aufbau von ENERGY in the Park ist Montag, den 29. Juni 2009. Ab dann wird in Potsdam die schwimmende Bühne in Teilen auf Pontons zusammengebaut, bevor sie am Donnerstagmorgen ins Strandbad Wannsee über den Wasserweg geschoben wird. Die Aufbauarbeiten im Strandbad beginnen mit der Errichtung des Produktionsbüros und der VIP Sonnendecks am Mittwoch, den 01. Juli 2009 und dauern meist bis zum Veranstaltungstag kurz vor Einlass. Irgendwo ist immer ein Banner runtergefallen, eine Beschilderung falsch oder es fehlt „Wasser“ in einer der Künstlergarderoben.
Was erwartet die Besucher dieses Jahr bei NiP?
Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage ist es uns auch in diesem Jahr gelungen, an dem professionellen Rahmen und dem Standard des Events festzuhalten.
Das bedeutet: wir werden auch in diesem Jahr wieder eine schwimmende Bühne haben, das Konzert bleibt für alle Besucher kostenfrei, es stehen weiterhin hochkarätige Acts wie Razorlight, Maximo Park und Stefanie Heinzmann auf der Bühne und das Feuerwerk am Ende der Veranstaltung darf natürlich auch nicht fehlen. Und ich kann soviel verraten: Es wird eine Neugestaltung der VIP Sonnendecks geben, die den Bereich noch schöner macht.












