(openPR) Am gestrigen Samstag stand an der Leipziger Universität Breakdance auf dem Stundenplan. Im großen Hörsaal auf dem Sportcampus an der Jahnallee trafen sich die besten Breakdancer Ostdeutschlands zu ihrer Meisterschaft – dem Battle Of The East. Acht Gruppen u.a. aus Rostock, Potsdam, Magdeburg, Chemnitz und Dresden stellten sich vor 800 begeisterten Zuschauern im bis auf den letzten Platz besetzten Hörsaal dem Wettbewerb. Nach unterhaltsamen Shows und spannenden Battles - den direkten Duellen auf der Tanzfläche - setzten sich am Ende die Fanatic Beasts aus Dresden und Berlin als Sieger durch. Enrico Schwarz, einer der Gewinner, war nach dem Wettbewerb zufrieden und erschöpft zugleich. „Wir haben uns intensiv vorbereitet und heute Abend hart gekämpft, hatten aber nicht mit dem Erfolg gerechnet. Umso glücklicher sind wir jetzt.“ Die neuen Titelträger konnten damit ihren Sieg aus dem vergangenen Jahr wiederholen und treten nun gemeinsam mit den weiteren Platzierten Menace aus Rostock und Stralsund und den Söhnen des Kreises aus Chemnitz bei den Deutschen Meisterschaften am 29. August in Hannover an. Den Preis für die beste Showperformance des Abends holte sich Gruppe Menace aus Mecklenburg-Vorpommern.
Insgesamt vier Stunden dauerte der tänzerische Wettstreit in der heißen Atmosphäre des Auditoriums. Vor den entscheidenden Finalrunden musste jede der teilnehmenden Gruppen mit einer sechsminütigen Show die dreiköpfige Jury überzeugen. Die vier Besten traten anschließend in Halbfinale und Finale gegeneinander an und versuchten, sich mit spektakulären Tricks und Powermoves, den schwindelerregenden Drehungen auf Kopf, Rücken und Händen, sowie mit ausgefallenen Choreografien zu übertrumpfen. Publikumslieblinge waren dabei die Wild Juniorz aus Chemnitz, die es bis in die Runde der letzten Vier schafften. Die jüngsten der acht Nachwuchstänzer sind gerade 11, der älteste erst 19 Jahre alt.
Über prominenten Besuch konnte sich das Battle Of The East in diesem Jahr auch freuen. Ex-No Angel Vanessa Petruo war auf dem Leipziger Sportcampus zu Gast und begeistert von den Darbietungen der Breakdancer.
Beim parallel ausgetragenen Finale des Solowettbewerbs "Vita Cola Kingz of the Circle" waren 16 Tänzer aus ganz Deutschland angetreten. Zuvor hatten sich die B-Boys, wie sich die Breakdancer selbst nennen, gegen 96 Konkurrenten in vier Vorausscheidungen in Dresden, Berlin, Erfurt und Rostock durchgesetzt. Das finale Duell gewann der Berliner Ronnie alias Lucky 7 von der Trick 17 Crew gegen Cris Rok aus Magdeburg.
Die Veranstalter vom Bautzener Steinhaus e.V. zeigten sich zufrieden. "Ein tolles Publikum, eine mitreißende Stimmung und hochklassige Wettbewerbe", fasst Vereinssprecher Michael Lippold das Geschehen zusammen. Der Erfolg der Veranstaltung sei auch ein Verdienst der Partner in Leipzig, wie des StudentInnenrates und der Universität selbst. „Und ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre das Ganze gar nicht möglich“, so Lippold weiter. Einer Neuauflage zum 14. Battle Of The East im kommenden Jahr in der Messestadt steht damit nichts im Wege.
Impressionen vom Battle Of The East gibt es online unter http://www.battleoftheeast.de











