(openPR) Einheitliche Kleidung wird unter Schülern immer beliebter. Die Düsseldorfer Firma "schoolTrends" nutzt diese Entwicklung und spezialisiert sich auf den Vertrieb von Schulkleidung. Dabei steht die Beratung im Vordergrund.
Schulkleidung wird immer beliebter. Neben weiterführenden Schulen wie der Joseph-Beuys-Gesamtschule und der Anne-Frank-Realschule entscheiden sich auch Schulkonferenzen von Grundschulen oft für einheitliche Kleidung, die auf freiwilliger Basis eingeführt werden muss.
Diesen Trend beobachtete Unternehmer Peter Visnjevski bereits vor zwei Jahren und entwickelte daraus eine Geschäftsidee. Seine Firma schoolTrends entwickelt seit 2007 Kleidung für Schüler. "Unser Konzept ist die ganzheitliche Betreuung. Von der ersten Auseinandersetzung mit dem Thema über die Entwicklung eines Schullogos bis hin zur Auslieferung der T-Shirts, Pullover und Jacken", erklärt der Unternehmensgründer.
Rund 60 Schulen in ganz Deutschland betreut schoolTrends. In Düsseldorf stellte die Firma ihre Kollektion am Wochenende in der Johann-Heidsiek-Förderschule für Hörgeschädigte vor. Für Schulleiterin Sabine Peter-Jouon ist die gemeinsame Kleidung für ihre Schüler ein besonderes Symbol: "Es steigert die Identitätsstiftung der Schüler, sie haben dann das Gefühl, dass sie zusammengehören", glaubt die Lehrerin.
Während der Beratungsphase, die bis zu einem Jahr dauern kann, gehen Mitarbeiter der Firma in die Klassen, sprechen zu den Eltern und erläutern Lehrern die Vorteile der Schulkleidung. "Vor allem der Dialog mit den Schülern ist wichtig. Viele denken beim Thema Schulkleidung zuerst an Uniformen und reagieren ablehnend. Unsere Musterkollektion erinnert aber an das, was Jugendliche gern tragen", sagt Visnjevski. Die Kollektion beinhaltet T-Shirts, Polo-Shirts, Kapuzenpullis und Jacken. Für Lehrer stehen auch V-Pullover, Hemden und Blusen zur Verfügung.
Allerdings keine Blazer. "Blazer erinnern für unser Konzept zu sehr an Uniformen. Wir möchten bewusst vom britischen Vorbild weg", sagt Visnjevki. Auch Beinkleider bietet schoolTrends zurzeit nicht. "Bei Hosen und Röcken sind die Geschmäcker zu unterschiedlich." Das Geheimnis einer guten Schulkleidung liegt für ihn darin, dass sie der Mehrheit der Schüler gefällt. "Deshalb betonen wir in der Beratung, dass die Farben zurückhaltend sein sollten", sagt Visnjevski.
Die Schüler der Johann-Heidsiek-Schule stimmten nach der Beratung für eine Kombination aus Dunkelblau und Rot. "Das ist eine beliebte Farbkombination", lobt Visnjevki. Von Farben wie Violett und Pink rät er ab.
Vertrieben wird die Schulkleidung auf drei Wegen: Die Schule kann in einer Sammelbstellung die Wünsche der Eltern weiterleiten. "Wir können aber auch jeder Schule einen Online-Shop einrichten, dort können die Eltern dann die Einzelteile bestellen", sagt Peter Visnjevski.
Die dritte Möglichkeit betont die Selbstbestimmung der Schüler in der Frage der Schulkleidung. "Wir helfen den Schulen, eine Schülerfirma zu gründen. Dann vertreiben die Jugendlichen selbst die Kleidung."









