(openPR) Thermoholz gehört zu den innovativsten Naturbaustoffen, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurden. Das vor 15 Jahren entwickelte Verfahren verändert durch eine intensive thermische Behandlung die organische Zellstruktur einheimischer Holzarten und erhöht auf diese Weise Festigkeit und Witterungsbeständigkeit. Laub- und Nadelhölzer eignen sich dafür gleichermaßen und gewinnen Eigenschaften tropischer Holzarten, wie beispielsweise Teakholz.
Detlef Zemplin, geschäftsführender Gesellschafter der Firstwood Thermoholz GmbH, fasst die Vorteile zusammen: "Mit der Thermobehandlung erreichen wir eine reduzierte Feuchtigkeitsaufnahme, die das Thermoholz formstabil und resistent gegen Holz zerstörende Pilze, Bakterien und Insekten macht.“ Diese Form der Konservierung macht einen Einsatz im Erd- und Wasserbau sowie in der Konstruktion besonders witterungsanfälliger Außenfassaden und Terrassen möglich. "Mit der Veredelung zu Thermoholz gelingt eine erhebliche Verlängerung der Lebensdauer herkömmlicher Holzprodukte und damit eine langfristige Kostensenkung für Bauvorhaben."
Die von der Firstwood Thermoholz GmbH produzierten Produkte sind zudem ökologisch unbedenklich. Für die Herstellung der Thermohölzer werden Birken-, Buchen-, Eschen-, Kiefern- und Pinehölzer genutzt, die aus der heimischen Forstwirtschaft stammen. Sie stellen eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Tropenhölzern dar. Der Verzicht auf chemische Zusätze gliedert den Produktionsprozess und die Endprodukte in eine nachhaltige und umweltfreundliche Wertschöpfungskette ein. Mit fünf Veredelungsklassen und unterschiedlichen Farbmustern ist zudem eine umfangreiche Produktvielfalt gewährleistet.
Neben den Einsatzgebieten im Fassaden- und Terrassenbau sowie im Erd- und Wasserbau eignen sich die Hölzer auch für den Innenausbau, für Fenster- und Türsysteme, für den Bau von Saunen und Dampfbädern, sowie den Boots- und Musikinstrumentenbau. Eine eigene Planungsabteilung bietet zudem individuelle Lösungen für auf Maß gefertigte Produktentwicklungen.
Derzeit realisiert die in Premnitz angesiedelte Firstwood Thermoholz GmbH eine der größten Produktionsanlagen in Westeuropa, die voraussichtlich ab August 2009 betriebsbereit sein wird. Sie wird künftig der führende, deutsche Hersteller für Thermohölzer sein. Die Produktion wird im Stellac-Verfahren erfolgen, das von der finnischen Stellac Oy entwickelt wurde. Bisher vertreibt die 2002 gegründete Firma am Firmensitz Premnitz Thermohölzer aus finnischer Produktion. Durch die Umstellung auf Eigenproduktion wird die Produktpalette künftig umfangreich erweitert werden.
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