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Widersprüchliche Einschätzungen zum Verlauf der Finanzkrise

15.06.200918:20 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Hamburg, 15. Juni 2009: Optimisten sehen das Ende der Finanzkrise näher rücken. Sie argumentieren, Banken hätten durch die billionenschweren staatlichen Stützungsaktionen inzwischen mehr als die Hälfte der Ausfallrisiken aus toxischen Papieren neutralisieren können. Pessimisten hingegen verweisen darauf, dass die realwirtschaftlichen Folgen der Krise noch lange nicht abgearbeitet sind. Das berichtet der Informationsdienst fim Finanzmarkt und Immobilienwirtschaft in seiner neuesten Ausgabe.
„3.800 Milliarden US-Dollar an toxischen Papieren in den Bankbilanzen wurden bislang eliminiert“, hat der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, errechnet. Das entspreche mehr als der Hälfte des Risikovolumens Ausfall gefährdeter Eigenheimdarlehen und Kreditkartenverbriefungen von insgesamt 6.500 Milliarden US-Dollar (4.767 Milliarden Euro), die in den Kapitalmärkten Europas, Nordamerikas und Asiens zirkulierten. „Die globale Finanzwirtschaft stabilisiert sich“, ist Hellmeyer überzeugt. Auch die Realdaten fielen zuletzt besser aus: In den USA stiegen im April die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter um 1,9 Prozent gegenüber März. In Deutschland legte der ifo-Geschäftsklimaindex im Mai zum zweiten Mal in Folge seit Beginn der Krise wieder zu.
Skeptisch bleiben hingegen die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF). Nach ihren Berechnungen ist der Abschreibungsbedarf in den Büchern von Banken, Altersvorsorgeeinrichtungen sowie Hedge- und Private Equity Fonds im ersten Quartals dieses Jahres nicht gefallen, sondern um 48 Prozent von 2.700 Milliarden US-Dollar (1.942 Milliarden Euro) auf 4.000 Milliarden US-Dollar (2.878 Milliarden Euro) gestiegen. Standen bislang nur Hypothekenkredite für private Immobilienkäufern in den USA, Großbritannien, Irland und Spanien sowie Konsumentendarlehen im Feuer, lodern nun auch Flammen an der Gewerbeimmobilienfront…

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