(openPR) Hinter historischer Fassade entsteht ein modernes Geschäfts- und Bürohaus
Immobilienentwickler Famos schließt die letzte Baulücke in der beliebten Hamburger Einkaufstraße „Großen Bleichen“ und feierte jetzt Richtfest
Technisches Bravourstück für den Denkmalschutz
Es ist eine der Top-Lagen für Büro- und Geschäftsräume in der Hamburger City: Die „Großen Bleichen“ zwischen Jungfernstieg und Bleichenbrücke. Entsprechend der Lage finden sich in der Straße selbst und den angrenzenden Shopping-Passagen erste Adressen der Hansestadt.
Zu diesen ersten Adressen werden bald auch die Großen Bleichen 34 gehören. Hier errichtet die Famos Immobilien GmbH ein Geschäfts- und Bürohaus und leistete dabei ein technisches und logistisches Bravourstück für den Denkmalschutz: Die 160 Jahre alte denkmalgeschützte Fassade des Gebäudes wurde beim Abriss des Gebäudes im August 2007 sorgsam abgetragen und zwischengelagert. Um das 86 Tonnen schwere Fassaden-Mauerwerk des früheren „Kunst-Salon“ Bock & Sohn vor einigen Wochen wieder an Ort und Stelle zu bringen, wurde die belebte Hamburger Einkaufsstraße zeitweise gesperrt, die dreigeteilte Fassade wurde per Tieflader angeliefert und dann von einem 250-Tonnen-Kran millimetergerecht vor den entstehenden Neubau platziert. Vom Ergebnis konnten sich jetzt Staatsrat Dr. Stephan Hugo Winters von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Markus Schreiber, Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, und Heiner Otten, Gesellschafter der Famos Immobilien GmbH, mit ihren Gästen beim Richtfest überzeugen.
Staatsrat Winters: Beispielhafter Umgang mit schwieriger Hamburger Baugeschichte
„Famos hat hier ein historisches Erbe angetreten, darüber freuen wir uns. Hamburg hat es nicht leicht mit seiner Baugeschichte, deswegen legen wir großen Wert auf die Erhaltung der historischen Bausubstanz. Es ist also beispielhaft, wie hier diese alte Fassade gerettet wurde. Der Neubau stellt ein besonders Highlight dar“, so Staatsrat Dr. Stephan Hugo Winters beim Richtfest. Und Bezirksamtsleiter Markus Schreiber ergänzte: „Famos und den Bezirk Mitte verbinden viele gute Erfahrungen. Wir haben zäh gerungen, aber eine gute Lösung gefunden. Die Baustelle bedeutete eine anspruchsvolle Aufgabe, und gefunden wurde eine eindrucksvolle Lösung. Wir danken für die konstruktive Zusammenarbeit.“ Famos hat sich die Fassadenrettung mehr als 500.000 Euro kosten lassen, obwohl eine Abrissgenehmigung vorlag.
Vermietung gestartet
Der Neubau einschließlich der Integration der ältesten Fassade im Quartier wird acht Geschosse umfassen, davon sind zwei als Staffelgeschoss mit anspruchsvollem Glasaufbau und attraktiver Dachterrasse gestaltet. Mit der Vermietung der 2.000 Quadratmetern Büro- und 1.400 Quadratmetern Ladenfläche ist bereits begonnen worden, im Herbst soll der Geschäftsbetrieb beginnen.










