(openPR) US-Programme kämpfen um internationale Studenten
Köln, Juni 2009 - US-Programme sind im Hinblick auf ihre Teilnehmer weniger international, als man annehmen würde: Laut Staufenbiel-Studie MBATrends 2008/09 bewegt sich der Anteil der internationalen Studenten an den US-Schulen im Schnitt bei weit unter 40 Prozent.
Die amerikanischen Business Schools haben erst in den vergangenen Jahren Anstrengungen unternommen, ihre Ausbildungsangebote zu internationalisieren, indem sie sich um einen höheren Anteil ausländischer Studenten bemühen. Um das Interesse ausländischer Studenten zu wecken, versuchen die US-Schools, ihren Service weiter zu verbessern.
So unterstützt die Stern School of Business an der New York University internationale Studenten mit verschiedenen Workshops, Clubs und Festivitäten. Andere Business Schools haben beispielsweise ihre Placement-Büros mit Mitarbeitern aufgestockt, die sich auf das internationale Recruitment konzentrieren. Und auch sonst unternehmen die US-Schools einiges, um internationalen Teilnehmern das Studium in den USA zu erleichtern. So etablierte zum Beispiel die Columbia University in New York City ein eigenes International „Students and Scholars Office“: Hier gibt es eigene Ratgeber, die die ausländischen Studenten in allen wichtigen Fragen beraten – egal, ob es sich um die Sozialversicherungskarte oder einen Freizeittipp handelt. Zudem bieten sie sogar ein „International Spouse and Partner Network“ an. Mit ähnlichen Programmen unterstützen inzwischen immer mehr Business Schools ihre nicht-amerikanischen Teilnehmer.
Ein Grund für die schleppende Internationalisierung der US-Programme in den letzten Jahren lag hauptsächlich in einer politischen Entscheidung: Nachdem die US-Regierung im Sommer 2003 die Vergabe von Visa stark reduziert hatte und so vielen internationalen Studenten die Einreise erschwerte, wurde die Visa-Vergabe inzwischen wieder erleichtert. Dennoch müssen die amerikanischen Business Schools immer noch um ihre internationalen Studenten kämpfen.
Momentan wird das Interesse der internationalen Studenten zusätzlich erschwert, da es durch die Wirtschaftskrise deutlich schwieriger geworden ist, Stipendien oder andere finanzielle Unterstützung zu bekommen. Viele MBA-Interessenten, die sich ursprünglich an einer amerikanischen Business Schule beworben haben, orientieren sich daher immer häufiger um und sehen sich verstärkt im eigenen Land nach Angeboten um.
Bei Interesse stellen wir Ihnen auch gerne Grafiken aus der MBATrends-Studie 2008/09 zu US-Programmen/europäischen Programmen mit einem hohen Anteil an internationalen Studenten zur Verfügung.
Über den Titel:
Das MBA-Studium. Der meistgelesene Ratgeber zum MBA-Studium und zu Master-Programmen für Manager (10. Auflage 2009), Redaktion: Rebekka Baus
ISBN
3-922132-36-7
Herausgeberin
Birgit Giesen
Staufenbiel Media GmbH
Umfang
290 Seiten
Preis
18,00 Euro – erhältlich im Buchhandel oder direkt über www.staufenbiel.de/bookshop










