(openPR) Elben/Ww. Mit viel Elan und Zuversicht geht der Elbener Fertighaushersteller DAVINCI HAUS ins zweite Halbjahr 2009. Während das Statistische Bundesamt für 2009 weiter einen drastischen Rückgang an Baugenehmigungen meldet, verzeichnet Geschäftsführer Anton Hammes eine Steigerung der Verkaufszahlen.
Innerhalb der Branche ergibt sich ein uneinheitliches Bild, was die derzeitige Geschäftslage und Aussichten angeht. Einzelne Unternehmen sind vom allgemeinen Rückgang der Baukonjunktur stark betroffen, während dies auf andere wie zum Beispiel Weber-Haus kaum Auswirkungen hat. Es wird wieder in feste Werte investiert.
„Im Gegensatz zum allgemeinen Rückwärtstrend im Baubereich haben wir in den ersten fünf Monaten die Verkaufszahlen um 50% überschritten“, verkündete der Firmenchef. „Dies ist das beste Vertriebsergebnis der letzten zehn Jahre in Deutschland. Entsprechend gut ist auch die Stimmung im Vertrieb“, berichtete Hammes sichtlich begeistert bei der gestrigen Betriebsversammlung. Als Gründe für diese positive Entwicklung nannte er die hohe Qualität, die zeitlos aktuelle Architektur sowie die enorme Zufriedenheit der DAVINCI-Bauherren. Denn über 50% der Neukunden basierten auf einer Weiterempfehlung.
Als einen weiteren wichtigen Grund nannte er die hohe Aufmerksamkeit für die Umwelt. Durch die großflächigen Verglasungen (passive Solarnutzung) seien die Holzfachwerkhäuser schon seit Jahrzehnten sparsam im Umgang mit Energie. Bereits vor 30 Jahren wurden die ersten Wärmepumpen in die Gebäude installiert.
Der strenge und lange Winter sowie der zunehmende Trend einzelner Behörden Bauanträge ganz besonders gewissenhaft zu prüfen, bereitete dem Unternehmen in den ersten drei Monaten Schwierigkeiten.
Seit Ende März boomt es wieder bei dem Westerwälder Designhaushersteller, so dass die Einführung der 40-Stundenwoche ab August die einstimmige Zustimmung der Belegschaft fand. In der Tat, die Anzeichen für einen heißen Sommer standen im Frühling schon gut!
Ganz anders sehe das Exportgeschäft aus: Eroberte die Firma in den letzten Jahren den irischen und britischen Markt mit bemerkenswerte Erfolgen, so sei dieser seit der Immobilienkrise spürbar weggebrochen. Die Exportquote sei um 16 % zurückgegangen.
„Wir sind optimistisch, dass wir uns in der weltweiten Rezession gut behaupten werden“, betonte Hammes. „Bei uns sieht es gut aus – mit Ausnahme, dass die Zeiten schlecht sind“, scherzte er abschließend mit der Belegschaft.
Elben/Ww., im Juni 2009










