(openPR) Wie viele Methoden verträgt ein Unternehmen?
Köln, 04.06.2009 - Der perfekte Mix machts. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer der Regionaltagung des PRINCE2 Deutschland e.V., die sich am 28. Mai zu einem interessanten Vortrag von Referent Peter Krischel in Frankfurt a.M. eingefunden hatten. Unter dem Titel „PRINCE2, PMI und ITIL v3 in einer Umgebung“ bewies Peter Krischel eindrucksvoll, wie sich drei Methoden, die sich auf den ersten Blick ausschließen, optimal in einer Umgebung kombinieren lassen.
Zuerst stellte Peter Krischel den Zusammenhang zwischen PRINCE2 und PMI her, den er aus den wesentlichen Unterschieden der beiden Projektmanagementmethoden ableitete. PRINCE2 ist ein top-down Ansatz, der sich auf das Management einer Projektumgebung konzentriert. PMI beschreibt hingegen die Techniken und Instrumente, mit denen die Projektarbeit ausgeführt werden soll.
Aus einem Vergleich der Projekt- und Rollenorganisation der beiden Methoden leitete Herr Krischel ab, dass die Ebene des PRINCE2 Teammanagers dem PMI Projektmanager entspricht. An dieser konkreten Schnittstelle greifen die Methoden in einander. Der PRINCE2 Teammanager kann auf die Techniken und Instrumente zugreifen, die bei PMI beschrieben werden. Der PMI Projektmanager kann sich hingegen an den Managementvorgaben von PRINCE2 orientieren.
Im zweiten Schritt erläuterte Herr Krischel das Potential der Methode ITIL in einer gemeinsamen Umgebung mit PRINCE2. ITIL dient der Betriebsorganisation von IT-Rechenzentren und beschreibt konkret, was zu tun ist. PRINCE2 eignet sich wiederum dafür, die beschriebenen Aufgaben zu managen.
Auf der Regionaltagung konnte der Verein ein breit angelegtes Teilnehmerfeld verzeichnen. Neben PRINCE2-anwendenden Unternehmen waren auch Trainer und Beratungsorganisationen vertreten. Im Anschluss an Vortrag und Diskussionsrunde wurde die Gelegenheit zum Networking genutzt.












