(openPR) Am 9. und 10. Juni veranstalten das EHI Retail Institute und die National Retail Federation (NRF), Amerikas größter Handelsverband, mit dem European Retail Technology Summit erstmals eine gemeinsame europäische IT-Konferenz. Ein zentraler Punkt der Diskussionen: Wie können Retailer die IT nutzen, um sich auch unter schwierigen weltwirtschaftlichen Marktbedingungen zu behaupten und weiter zu prosperieren?
An der Veranstaltung in Amsterdam nimmt auch
METTLER TOLEDO als Mitglied des EHI sowie der Association for Retail Technology (ARTS) teil. ARTS, 1993 gegründet, widmet sich als unabhängiges Komitee in der NRF der Entwicklung und Verabschiedung weltweiter offener Standards für die Retail-Branche. Bisherige Arbeitsergebnisse sind das Standard Retail-Datenmodell, UnifiedPOS, ARTS XML, Standard RFPs sowie der ARTS SOA Blueprint. METTLER TOLEDO ist seit 2005 aktives Mitglied der Vereinigung.
„Die Funktion der Waage hat sich in den letzten Jahren für den Lebensmitteleinzelhandel sehr deutlich erweitert. Und dieser Trend wird sich ohne Frage weiter fortsetzen“, so Daniel Joha, METTLER TOLEDO Head of Retail Marketing Management. Die Wägefunktion rückt in ihrer Bedeutung zugunsten weiterer Leistungsmerkmale in den Hintergrund. Die Waage wird als Ein- und Ausgabegerät zur IT-Infrastruktur immer wichtiger. Sie liefert zeitnah Daten aus dem Abverkauf an die Warenwirtschaft, an die Beschaffungslogistik, an das Controlling. Sie nutzt zentral oder dezentral gepflegte Zusatzinformationen zur Verbesserung des Verkaufsprozesses und des Marketings – und liefert so den zentralen Datenfundus und eine personal- und verbrauchernahe Schnittstelle für das Heben noch nicht erschlossener Einsparpotenziale einerseits sowie für nachhaltige Optimierungen in den Geschäftsprozessen andererseits. „Konzepte wie serviceorientierte Architekturen, kurz: SOA, werden dabei eine völlig neue Qualität in die Prozesse bringen“, so Daniel Joha. „Es werden damit Services definiert und implementiert, die wiederum völlig unabhängig von den verwendeten Betriebssystemen und Plattformen interagieren. Die Verfügbarkeit solcher Services, möglichst leicht in den Geschäftsprozess und die Wertschöpfungskette integrierbar, wird immer wichtiger. Wir erreichen mit IT-Konzepten wie SOA damit künftig ein völlig neues Niveau, was die Anforderungen an die Offenheit einer im Netzwerk kommunizierenden Komponente betrifft. Abläufe vom Wareneingang über die Theke bis hin zur Kasse können künftig darüber noch flexibler an sich ändernde Anforderungen angepasst werden.“
Offene Schnittstellen und Standards, wie sie METTLER TOLEDO seit vielen Jahren in seinen Produkten implementiert und deren Entwicklung und Erarbeitung in Gremien wie ARTS aktiv unterstützt, sind dafür unabdingbare Voraussetzung. Daniel Joha: „Wir sehen uns als eine treibende Kraft, wenn es gilt, solche offenen Standards in die eigenen Produkte zu implementieren und im Einzelhandelsumfeld weiter voranzubringen.“












