(openPR) Die Cenyo Inc. hat ein weiteres Angebot für verrückte und ausgefallene Geschenkideen unter ihre Fittiche genommen. Unter adelstitel-kaufen.com bietet der Shopbetreiber seinen Kunden diverse große Namen und Titel wie den Herzog von Meranien oder den Laird of Glencairn zum Kauf an. Mit den Adelstiteln, die auch in anderen Shops schon teilweise vertreten waren, erweitert Cenyo das Angebot an ungewöhnlichen Präsenten um ein weiteres Segment.
„Dabei steht der Spaß am Spiel mit dem Titel im Vordergrund“, betont Daniel Waldmann, Verwaltungsrat der Cenyo Inc. in Deutschland. „Es geht nicht darum, mit einem Adelstitel in der breiten Öffentlichkeit zu stehen oder gar politische Bedeutung zu erlangen, sondern ausschließlich um eine nette Geschenkidee.“
Denn es ist nicht möglich, einen echten Adelstitel käuflich zu erwerben. In Deutschland ist der Adelsstand mit seinen Privilegien seit 1920 abgeschafft, der letzte Adelstitel wurde 1918 von Kaiser Wilhelm II verliehen, der zu diesem Zeitpunkt Deutschland bereits verlassen hatte. Seitdem sind hierzulande alle ehemals adligen Personen bürgerlich und ihre Adelstitel lediglich ein Bestandteil des bürgerlichen Familiennamens. In den meisten anderen europäischen Ländern ist es ähnlich. Nur in ganz wenigen, in Großbritannien etwa, werden bis heute gelegentlich Adelstitel neu verliehen.
Bei den Titeln, die unter Adelstitel kaufen erhältlich sind, handelt es sich um die Namen ausgestorbener deutscher Adelsgeschlechter oder um schottische und irische Ehrenbezeichnungen wie „Laird of“. Letztere bedeuten soviel wie „Grundherr“ und sind an den Besitz eines bestimmten Grundstücks gebunden, an dem der Online-Shop ein Mitbesitzrecht verkauft. Es ist erlaubt, diese Titel als Namenszusatz zu verwenden sowie sie auf Briefbögen und Visitenkarten zu drucken. Wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, ist manchmal auch eine Eintragung als Künstlername möglich. Die Titel werden aber kein Bestandteil des Eigennamens.
„Wir bieten diese Titel für Menschen an, denen es Freude bereitet, sich im Alltag mit einem hochherrschaftlichen Namen ein wenig zu schmücken, sich ein Briefpapier mit eigenem Wappen zu gestalten und die sich der Region, aus der der Titel ursprünglich stammt, vielleicht besonders verbunden fühlen“ so Waldmann. „Wer gerne als Graf von Falkenstein in entsprechender Montur das nächste Mittelalterfestival aufsuchen möchte oder sich einen Spaß daraus macht, als Lord of Kerry im Hotel einzuchecken, für den sind unsere Titel richtig.“




