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Organisch geformte Fassadenelemente in Faserverbundstruktur

03.06.200917:46 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Offensichtlich beginnt zur Zeit eine Trendwende in der Gebäudearchitektur, die sich weg von den strengen Fassadenformen hin zu organischen, weichen Fassadenformen entwickelt.

Beispiel dafür ist die von Sir Norman Forster gestaltete Fassade für das Wohn- und Geschäftsgebäude „The Walbrook“.



Die in alle Richtungen gebogene Gebäudefassade des Walbrook-Komplexes wird als organisch geformte Gebäudeoberfläche durch die sphärisch gebogenen Lamellen und Stützenverkleidungen wahrgenommen.

Zielstellung:

Die Wirkung dieser Anordnung ergibt sich insbesondere dadurch, dass eine technische Lösung mit einer integrierten Struktur von Stützen und Verkleidungslamellen an der Gebäudefassade erreicht wird. Zugleich wird dem designerischen Gedanken sehr viele Freiraum gegeben. Im Zuge immer komplexer geformter Gebäudefassaden erwächst der Anspruch, dass die Verkleidungslamellen der geschwungenen Gebäudekontur folgen mögen beziehungsweise die Kontur so erscheinen soll.

Damit stellt sich die Frage nach der Konstruktion und materialtechnischen Möglichkeit für die komplexe Umsetzung der Ideen.

Faserverbundwerkstoffe wären auf Grund ihrer speziellen Vorteile für die Realisierung geeignet.

Designidee:

Traditionelle Gestaltungselemente sind bei Walbrook nicht anwendbar, da die organische Gestaltung der Fassade Formen- und Designänderungen in alle Richtungen auf engsten Raum erfordern.

Gleichzeitig bietet diese Lösung die Möglichkeit, bei großzügigen Fassadengestaltungen große frei tragende Strukturen zu schaffen, wobei die Gestaltung auch dem Kraftfluss für Lastabtragungen analog den organischen Grundregeln wie am Baum zu folgen vermag.

Genau dieses Konzept wird bei der Gebäudefassade des Walbrook-Projektes nach dem Designentwurf von Norman Forster verfolgt.

Auf der Suche nach einem geeignetem Werkstoff und Herstellungsverfahren für die Umsetzung mussten einige grundlegende Anforderungen berücksichtigt werden:

- freie Formbarkeit der Elemente
- glänzende + glatte Oberfläche der Designelemente
- UV- und Witterungsbeständigkeit

Nachdem die Aluminiumguss- und die Aluminiumpresstechnologie von Architekten und Bauherren verworfen wurden, fiel die Entscheidung auf den Faserverbundwerkstoff.

An dieser Stelle sollen einige Zahlen die Komplexität und Größe des Vorhabens verdeutlichen:

- ca. 6.000 Elemente, die 14.000 m² Fassade verkleiden
- davon sind ca. 4.000 Elemente keine Wiederholteile
- insgesamt werden ca. 150 Tonnen Laminat verbaut

Anforderungen:

Für die Realisierung wurden weitere bautechnische und optische Forderungen an die Fassade definiert, wofür Gutachten und Nachweise von Fiber-Tech erteilt werden.

Alle glasfaserverstärkten Kunststoffelemente sind selbsttragende Strukturbauteile und erfüllen die Normen der Gebäudestatik, die neben den Eigenlasten, Wind und Soglasten nach DIN1055 auch Mannlasten (Climbing / Fassadenreiniger) aushalten müssen. Die geforderten zulässigen Maße sollen weniger als 1 mm betragen. Die Durchbiegung auf Grund der Eigenlast max. 5 mm bei 4 m Länge. Dazu wurden umfangreiche FEM – Berechnungen durchgeführt.

Zusammenfassung:

Mit der erfolgreichen Realisierung des Projektes im Spätsommer 2009 in London wird den Designern eine organisch geformte Fassadenarchitektur mit neuen Gestaltungsideen und Herstellungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Dafür wird glasfaserverstärkter Kunststoff eingesetzt, der in der Bauwirtschaft bisher weitgehend unbekannt ist

Es werden designerische Aspekte und bautechnische Anforderungen mit neuen Materialien und modernen Technologien verknüpft.

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