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Schlaganfallvorsorge rechnet sich in Euro und Cent

26.05.200917:46 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Schlaganfallvorsorge rechnet sich in Euro und Cent
Schlaganfallprävention birgt millionenhohes Einsparpotential
Schlaganfallprävention birgt millionenhohes Einsparpotential

(openPR) IAT-Analyse beziffert millionenhohes Sparpotenzial für Krankenkassen bei Vorhofflimmern-Screening und Behandlung risikobehafteter Personen
- Internet-basiertes SRA-Verfahren von apoplex medical technologies öffnet Tür zur Vermeidung von Schlaganfallereignissen



Pirmasens, Mai 2009. Nicht nur die Betroffenen selbst im Hinblick auf ein uneingeschränktes Leben, sondern gerade auch die Krankenversiche­rungsträger und damit die Gemeinschaft der Krankenversicherten profitieren in ganz erheblichem Maße von einer gezielten Schlaganfallvermeidung. Zu diesem Ergebnis kommt das unabhängige Institut ’Arbeit und Technik’ (IAT), Gelsenkirchen, im Mai 2009 im Rahmen einer Analyse zur Gesundheits­ökonomie*. Hierin wurde unter Einbeziehung gesicherter Basiszahlen das Sparpotenzial je einer Million Versicherter errechnet, wenn Vorhofflimmern-gefährdete Personen durch Screeningverfahren als solche erkannt und entsprechend behandelt werden. Das IAT beziffert das unter idealen Behandlungsbedingungen in fünf Jahren realisierbare Sparvolumen auf über 18,5 Mio Euro über die gesamte Versorgungskette; demgegenüber stehen Kosten für Screening, Diagnostik und heutige Therapie von etwa 4,6 Mio. Euro, was einer Nettoersparnis von rund 14 Mio. Euro entspricht. Die KKH-Allianz, Hannover, ist die erste bundesweit agierende Kranken­versicherung, die vor diesem Hintergrund bereits aktiv geworden ist: Sie bietet ihren Versicherten der Risikogruppe im Rahmen der integrierten Gesundheitsversorgung auf Basis des Screening-Verfahrens SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse) der apoplex medical technologies GmbH, Pirmasens, ein entsprechendes Untersuchungsverfahren an; zudem sind bereits Gespräche mit weiteren Krankenversicherungsträgern zur breiteren Abdeckung des gesundheitsökonomisch bedeutenden Vorsorgeansatzes angelaufen.

apoplex medical technologies hat mit SRA ein zuverlässiges wie kostengünstiges mathematisches Screening-Verfahren entwickelt, das die Herzratendynamik von Patienten aus deren Zweikanal-EKG automatisiert analysiert, die bei einstündigen EKG-Scans erhoben wurden. Das große Plus: Entgegen herkömmlichen Ansätzen bloßer Langzeit-EKG kann SRA Patienten mit einem Risiko für paroxysmales (anfallartiges) Vorhofflimmern auch dann ausmachen, wenn es während der Untersuchung selbst zu keiner Flimmerepisode kommt.

[*Die IAT-Analyse „Gesundheitsökonomische Bedeutung eines Screenings zur Identifizierung von bisher unbekannten Vorhofflimmerern“ kann kostenlos unter http://www.apoplexmedical.com/IAT_Analyse.pdf heruntergeladen werden.]

Die IAT-Analyse unter der Lupe
Die vorliegende IAT-Analyse geht davon aus, dass Vorhofflimmen ein erhebliches Schlaganfallrisiko darstellt und vielfach nicht rechtzeitig erkannt wird. Basierend auf Zahlen der KKH-Allianz beziffert IAT, dass bei Screenings 7,6 Prozent bislang unbekannte (und vom Schlaganfallrisiko betroffene) Vorhofflimmerer entdeckt werden. Geht man von 1 Mio. Versi­cherter aus, von denen 14 Prozent mit Schlaganfall-Risikofaktoren behaftet sind und von den sich wiederum nur 20 Prozent für ein Screening entscheiden, ließen sich 2.128 Vorhofflimmerer entdecken. Betroffen von einem Vorfall werden davon wieder 5 Prozent erwartet, also pro Jahr durchschnittlich 106,4 und auf fünf Jahre gesehen 532 Personen.

Basierend auf Behandlungskosten für Schlaganfallpatienten, die je nach Berücksichtigung von Pflegeversicherung, Sozialhilfe und Selbstzah­leranteil bei bis zu 50.000 Euro pro Vorfall liegen, summiert IAT die jährlichen Behandlungskosten auf bis zu 5,3 Mio. Euro, auf fünf Jahre gesehen 26,6 Mio. Euro. Eine rechtzeitige Zuführung der Vorhofflimmer­patienten zu einer optimalen Therapie würde unter idealen Bedingungen zu einer Reduzierung von 70 Prozent führen, also in fünf Jahren bis zu 18,62 Mio Euro einsparen. Die den wiederum auf fünf Jahre gegengerech­neten Kosten für Screening, heutige Diagnostik sowie Therapie von etwa 4,6 Mio. Euro führen laut IAT zu einem auf fünf Jahre gerechnten Nettoersparnispotenzial von rund 14 Mio. Euro.

„Die IAT-Analyse geht an vielen Stellen von sehr vorsichtigen prognostischen Werten aus – beispielsweise, dass nur jeder fünfte Versicherte, der mit Blick auf Alter und Risikofaktoren ein kostenloses Screening durchführen sollte, dies auch wirklich tut“, betont Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH. „Nichtsdestotrotz ist das Ergebnis aus gesundheitsökonomischer Perspektive überwältigend, zumal weitere volkswirtschaftliche Aspekte wie der Wegfall der Arbeitskraft des Betroffenen nicht berücksichtigt wurden.“

Ergänzendes zum Institut Arbeit und Technik

Das Institut Arbeit und Technik (IAT), Gelsenkirchen, versteht sich als eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, deren wissenschaftliches und praktisches Interesse der Organisation von Wissen und Innovation für nachhaltigen Wohlstand und Lebensqualität gilt. Als zentrale Einrichtung der Fachhochschule Gelsenkirchen und Kooperationspartner der Ruhr-Universität Bochum bildet das IAT ein gemeinsames Kompetenzzentrum für Innovation der beiden Hochschulen. Weitere Informationen sind unter www.iatge.de abrufbar.

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