(openPR) Diese Rezession werde länger dauern als jede andere, die sie bisher gesehen haben, sagten US-Fixed-Income Fondsmanager anlässlich der jährlichen Sektorüberprüfung von Standard and Poor’s Fund Services. Eine Mehrheit erwartet auch, dass die Quartalsveränderung des US-Bruttosozialprodukts in der zweiten Jahreshälfte 2009 negativ bleiben wird.
„Einige Asset Manager sagten, dass sie Zuflüsse von Privatinvestoren verbuchen, die ihre Anlagen von niedrig verzinsten Bankkonten umschichten“, erklärt der für den Sektor verantwortliche Analyst von Standard & Poor’s Fund Services, Guy Boden. Fondsmanager, die sich auf die Asset Allocation konzentrieren, favorisierten aufgrund ihres überzeugenden Rendite/Risiko-Profils ausnahmslos Anleihen, führt Guy Boden weiter aus.
„In einem Bullenszenario nehmen die Fondsmanager an, dass Unternehmensanleihen wieder zum Nominalwert gehandelt werden“, sagt Boden. „In einem Bärenmarkt gehen sie davon aus, dass die Anleihenpreise nicht zu weit fallen sollten. Die Märkte kalkulieren bereits eine lange Rezession mit einer Reihe von Unternehmenskonkursen ein. Die Fondsmanager finden, dass Unternehmensanleihen von den Liquiditätsproblemen stärker betroffen waren als manche Aktien.“
Generell wurde befürchtet, dass ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit als ein nachgelagerter Indikator den Druck auf die Häuserpreise und den Konsum verstärkt. Die verringerte Kreditvergabe durch Banken schafft Liquiditätsengpässe bei vielen Unternehmen, und diese müssen deshalb ihre Tier 1 Kapitalreserven entweder durch Ausgabe neuer Aktien oder durch die Emission von Anleihen auffüllen.
Die befragten Fondsmanager hatten den Eindruck, dass die staatlichen Massnahmen zur Liquiditätsstützung helfen werden, dass es aber eine ganze Weile dauern wird, bis sie greifen. Ihrer Meinung nach wird die US-amerikanische Regierung neue Programme aufsetzen, um Banken und Industrie zu unterstützen und damit alles tun, um die rezessionsbedingten Auswirkungen der Volatilität zu dämpfen.
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