(openPR) Mit der Initiative „Natürlich genießen“ setzt die Österreich Werbung Deutschland ab 2009 auf einen Dreiklang von Kulinarik, Begegnung und Natur.
„An gutes Essen erinnerst du dich dein Leben lang“, sagt Star-Koch Anthony Bourdain. Essen ist mehr als bloße Energiezufuhr. Es bedeutet Wohlbefinden, Geselligkeit und Genuss. Diese Aspekte stehen für immer mehr Deutsche ganz oben auf der Werteskala. Nur fehlt im Alltag dafür häufig ebenso die Zeit wie für mehr Naturnähe. Im Frühjahr 2009 startet die Österreich Werbung Deutschland ihre Angebotskampagne „Natürlich genießen“ und verbindet, was zusammengehört: Genuss und gesunde Qualität, die österreichischen Regionen, ihre kulinarischen Entdeckungen und die Menschen.
Warum ausgerechnet nach Österreich reisen, um natürlich zu genießen? Für viele österreichische Gastgeber ist „Think global, eat local“ längst zum Leitspruch geworden. Sich die Lebensmittel von umliegenden Bauern liefern zu lassen, ist so selbstverständlich wie nachhaltiges Wirtschaften. Natürlichkeit ist gerade in der Küche angesagt – und Kreativität für hohe Ansprüche. Natürlich möchte der Gast dann wissen, worin das Geheimnis des Kalbsrückens mit Bergkräuter-Käse-Haube und des Chardonnay „Darscho“ liegt. Der Küchenchef und der Winzer werden es verraten. Auch an solche Begegnungen wird man sich lange erinnern.
Genießen – und dabei etwas für Gesundheit und Umwelt tun
Ein Jumbo-Schnitzel mit Pommes oder lieber das erwähnte Kalb auf einem Bett sautierter Kipfler? In Deutschland steht das Genießen wieder hoch im Kurs. Spielte gutes Essen und Trinken zur Jahrtausendwende noch für jeden dritten Bundesbürger eine große Rolle, waren es im Jahr 2006 bereits mehr als die Hälfte. Der Trend geht weg vom „Je mehr, desto besser“. Biologische Kost und saisonale, regionale Produkte sind gefragt, vor allem bei den 88 % der deutschen Bevölkerung, die in Ballungsräumen leben. Rund ein Drittel des EU-Biomarktes wird in Deutschland umgesetzt. Der gute Geschmack ist dabei neben der Sicherheit einer der wesentlichen Gründe, warum Verbraucher zu Bio- und regionalen Produkten greifen; etwa zur alten Kartoffelsorte Kipfler mit ihrem nussigen Aroma, einem Fest für Feinspitze.
Das zunehmende Bedürfnis nach Qualität und Authentizität der Nahrungsmittel hängt auch mit dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein zusammen. Was nicht heißt, dass man auf Genuss verzichten möchte, im Gegenteil. Zudem hinterfragen viele Konsumenten die Auswirkungen ihrer Verzehrgewohnheit im Hinblick auf die regionale und globale Umwelt. Ernährung ist eben nicht nur ein physiologisches Bedürfnis, sie ist ein verantwortungsvolles Bekenntnis zu sich und zur Welt. Im Einklang mit der Natur zu leben heißt nämlich, in Einklang mit sich selbst zu leben.
Zahlreiche Studien belegen dieses veränderte Konsumverhalten und die neue Verantwortung für den eigenen Körper und unsere Umwelt. Sie haben die Österreich Werbung Deutschland darin bestärkt, mit „Natürlich genießen“ einen zeitgemäßen Akzent im Tourismus zu setzen. Persönliches Wohlbefinden, Genuss, Gesundheits- und Umweltbewusstsein, Tradition und Innovation sind unter dem Dach der Kampagne vereint.
Hohe Anforderungen an die Angebote
Für die kommenden drei Jahre wird „Natürlich genießen“ ein Schwerpunkt der Österreich Werbung Deutschland sein. Die Initiative setzt verstärkt auf bestehende Synergien zwischen naturnaher und Bio-Landwirtschaft, die sich für den Erhalt der Kulturlandschaften und der Artenvielfalt stark macht, und einem Fremdenverkehr, der sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist. Nahezu 400 Betriebe sind in Österreich mit dem Umweltzeichen-Tourismus ausgezeichnet worden. Das ökologische Denken in der Hotellerie beginnt mit umweltfreundlichem Bauen oder Renovieren. Etwa wenn die liebevoll eingerichteten Gästezimmer im 200 Jahre alten Bauernhof neuerdings mit der eigenen Biomasse-Heizung versorgt werden.
In der „Natürlich genießen“-Küche ist der Verzicht auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker obligatorisch, Frische und nachprüfbare Qualität direkt von den Erzeugern aus der Region sind angesagt. Und die Küchenchefs und -chefinnen dürfen den Gaumen ihrer Gäste ruhig jeden Tag aufs Neue überraschen. Vor dem Kalbsrücken mit Kräuterhaube steht aber noch eine Runde Schwimmen auf dem Programm. Vielleicht gleich im Naturbadeteich hinterm Haus? Warum er selbst im heißesten Sommer glasklar bleibt, erklären die Gastgeber persönlich. Sie sind auch die beste Quelle, wenn es um schöne Wander- und Mountainbikerouten oder um Geheimtipps für Pilzsammler geht.
Begegnungen, die man nicht vergisst
Intakte Natur erleben und Kraft durch Entspannung oder körperliche Aktivität sammeln, zählen zu den wichtigsten Urlaubsmotiven stressgeplagter Städter. Sie suchen Ruhe und eine Auszeit vom Alltag. Dazu gehört, sich im Urlaub richtig verwöhnen zu lassen und zu genießen. Aber Genuss beschränkt sich nicht auf das Kulinarische. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Erlebnisse erst dann als genussvoll bewertet werden, wenn man sie mit anderen teilt. Zum Beispiel wenn man gemeinsam der Frage nachgeht, wo der würzige Käse herkommt, der einen schon am Früstücksbuffet in der Nase kitzelt. Von der sommerlichen Hochalm oder noch vom tiefergelegenen Vorsäß, wo die Kühe bis Juni grasen? Nur versierte Käsekenner schmecken es. Die anderen werden vom Senner eingeweiht, unter dessen kritischen Augen man die Käseharfe vorsichtig durch den Bruch im Sennkessel ziehen darf.
Die sozialen Reisemotive, der Wunsch nach Geselligkeit und gemeinsamen Entdeckungen haben in den letzten Jahren ungewöhnlich zugelegt. Und auch hier kann die Kampagne auf ein gutes Fundament bauen. Österreich belegt beim Qualitätsranking der Reiseländer regelmäßig einen der vordersten Plätze, beim Kriterium „gemütliche Atmosphäre“ ist es sogar Spitzenreiter. Doch das „Wohlfühlziel Nr. 1“ der Deutschen muss steigenden Ansprüchen gerecht werden. Die „Natürlich genießen“-Angebote setzen neue Maßstäbe und bieten seitens der Gastgeber außergewöhnliche Initiativen. Beispielsweise, wenn Franz Fetz vom Hotel Hirschen in Schwarzenberg seine Gäste mit „in die Kräuter“ nimmt, die später auf dem Kalbsrücken im Ofen ihren Duft verströmen. In seinem bunten Kräuter- und Blütengarten wächst so gut wie alles, was im Bregenzerwald an Wohlgeschmack und -geruch gedeiht: Thymian, Wiesensalbei, Zitronenmelisse, Minze, Ringelblumen ...
„Gemeinsam natürlich genießen“ ist also nicht nur ein Etikett an der Tür, es ist das Motto, nach dem in den familiär geführten „Natürlich genießen“-Hotels und Pensionen gelebt, gearbeitet und entspannt wird. Ein Lebensprinzip, das sich nicht mit touristischen Inszenierungen verträgt. Immer mehr Gäste suchen das Ursprüngliche und Unverfälschte nicht nur in Österreichs intakten Naturlandschaften oder in „ehrlichen“ Speisekarten, deren Menüs sich mit der Abfolge der Jahreszeiten verändern. Die Qualität des Miteinander ist ebenso wichtig. All das sind Voraussetzungen für die allerwichtigste Begegnung des Urlaubs: zu sich selbst zu kommen.
Bewusst reisen und regional genießen – mit den Partnern der Kampagne
In Mediendiensten, in umfangreichen Direct Mailings, auf einer eigenen Internetplattform und mit E-Marketing-Aktionen werden in den kommenden drei Jahren ausgewählte „Natürlich genießen“-Angebote aus ganz Österreich vorgestellt. Für ihre Kampagne, mit der die Österreich Werbung Deutschland einen Trend setzen will, hat sie wichtige strategische Partner gewonnen: die Deutsche Bahn (DB), die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und das österreichische Lebensministeriums mit seiner Initiative „Genussregion Österreich“.
Nachhaltige Mobilität ist nicht nur in sensiblen oder geschützen Naturräumen gefragt, sondern auch auf dem Weg in den Urlaub und wieder nach Hause. Im Sinne einer umweltverträglichen Anreise ist die Bahn der einzige Transportpartner von „Natürlich genießen“. Die beiden Bahn¬unternehmen werden die Kampagne aktiv unterstützen sowie attraktive Preisaktionen, Angebotspakete und Gewinnspiele anbieten.
Ob steirisches Kürbiskernöl oder Waldviertler Mohn, der Geschmack dieser Lebensmittel hat einen sehr konkreten regionalen Bezug. Er variiert mit den Veränderungen im Mikroklima und durch das Zusammenspiel von traditionellen Anbau- und Herstellungsweisen mit modernsten Entwicklungen im Landbau und in der Verarbeitung der Produkte. Den Schutz dieses vielfältigen Geschmacks der Regionen hat sich die „Genussregion Österreich“ auf die Fahnen geschrieben. Vom Vorarlberger Käse bis zu Burgenländischen Weinen werden bereits mehr als 100 Kleininitiativen unterstützt.











