(openPR) Ausstellungseröffnung am Samstag, 23.05.2009 ab 21 Uhr im showroom des Friseursalons Dermot O'Dyna, Torstrasse 147, 10119 Berlin
Mit einer Vernissage eröffnet die Berliner Künstlerin Doris Hansen am 23.05.09 ihre Einzelausstellung MIKROWAVE . Mit ihren Installationen, Objekten und Zeichnungen aus der Serie der mikrowelten bespielt sie den gesamten Salon.
Doris Hansen hat wieder einen ungewöhnlichen öffentlichen Ort für eine Ausstellung gefunden und formt nun die Räume des Friseursalons um zu einem Teil ihres perfekten Kunst-Universums.
Styropor, Plastik, Textilien und Knetmasse sind ihre Materialien.
Die künstlichen Landschaften erinnern an Zustände, wie sie etwa durch ein Elektronenmikroskop sichtbar werden, hier zu abnormer Größe aufgepumpt.
Sie sind die skurilen Schauplätze von wiedererkennbaren Beobachtung aus der realen Welt.
Das Wiedererkennbare wird jedoch stilisiert, natürliche Formen tauchen zu Mustern umgedeutet auf, Natur wird Pop.
Die Ausstellung dauert bis September 2009.
Öffnungszeiten:
Mo 11-19 Uhr, Di/Mi/Fr 10-20.30 Uhr, Do 10-22 Uhr, Sa 11-18 Uhr
Doris Hansen
dorisland
Choriner Straße 78
D-10119 Berlin
+49 (0)30 417 62 191
mobil +49 (0)177 67 31 628 und +49 (0)177 30 35 465
www.dorisland.de
Über das Unternehmen
Nach einer ausgiebigen akademischen Beschäftigung mit den theoretischen Aspekten der Kunst arbeitet Doris Hansen (geb. 1972) seit zwei Jahren als freischaffende Künstlerin in Berlin.
Ihre fortlaufende Serie der mikrowelten sind Installationen, Rauminstallationen, Reliefs, Papierarbeiten und digital kolorierte Zeichnungen. Doris Hansen hat eine persönliche Form-und Farbsprache einer artifiziellen idealen Plastikwelt entwickelt. Für dieses Artifizielle ist jedoch die Natur, insbesondere mikrobiologische Formationen und Prozesse, wie man sie durch ein Elektronenmikroskop sieht, ideengebend. Es ist eine Weiterführung von pop art mithilfe von Naturformen, die verfremdet und simplifizert zu Mustern verarbeitet werden.
Auf den ersten Blick unterhalten die mikrowelten auf harmlos-niedliche Weise. Es sind immer Räume, in die man sich hineinsinken lassen kann. Auf den zweiten Blick bilden die mikrowelten einen künstlerischen Gesamt-Organismus und eröffnen eine neue unerwartete Sicht auf die Welt. Wahrnehmungsgewohnheiten werden hinterfragt: was man klein kennt, wie zum Beispiel eine Pilz- und Bakterienkultur, ist ausgewachsen zu einem riesenhaft wuchernden Dschungel, ursprünglich mächtige Bergsilhouetten ducken sich in einem Blumenbeet.
Zum Teil arbeitet Doris Hansen auch nach Auftrag. Eine mikrowelt kann je nach Anlaß und auf speziellen Wunsch gestaltet werden. Man kann die Arbeiten kaufen oder mieten.