(openPR) Timo Salzsieder: „Der Online-Shop ist kein Experimentierlabor“
- Einfachheit der Prozesse ist wichtigste Verkaufsvoraussetzung
- Bildfunktion und performante Hintergrundsysteme als Erfolgsfaktor Nr.1
HAMBURG. 15.05.2009. Die Entwicklung der Modebranche ist gegenwärtig geprägt vom Einstieg in den E-Commerce. Wöchentlich entstehen neue Fashion-Online-Shops. Doch allzu viele neue Shops orientieren sich nach Ansicht der Heycom-Experten zu wenig an den Bedürfnissen der Kunden. Das schadet der Wirtschaftlichkeit der Shops und damit den Modeunternehmen. Eine Hauptursache für den Misserfolg ist mangelnde Usability. Stattdessen wird oft versucht, neue Online-Shops durch schrille Optik oder originelle Funktionen vom Wettbewerb zu differenzieren.
„Der Online-Shop ist kein Experimentierlabor“, sagt Timo Salzsieder, Geschäftsführer der D+S-Tochter Heycom, Europas führendem Dienstleister für Fashion-E-Commerce. „Wir raten unseren Partnern daher, den Shop nicht mit Zusatzcontent oder technischen Spielereien zu überfrachten – das lenkt den Kunden nur vom Kauf ab.“
Die wichtigste Eigenschaft jedes Shops ist laut Salzsieder kein Tool, sondern die Einfachheit der Prozesse: „Je weniger Klicks bis zum Kaufprozess, desto besser.“ Um die Einfachheit zu unterstützen, kommt es daher sehr stark auf die Tools an, die der Kunde gar nicht direkt spürt. Salzsieder: „Unerlässlich für einen nachhaltig erfolgreichen Shop ist heutzutage die 360 Grad-Sicht auf den Kunden durch eine hoch performante Kundendatenbank, die mit Informationen zu Kaufverhalten, Beschwerde- und Retourenquoten sowie mit Scoring und Adressvalidierung sämtliche Transaktionen unterstützt.“
„Für die Mode-Kunden der Heycom ist die Darstellung des Contents von besonderer Bedeutung“, so Salzsieder. „Die Content-Darstellung gehört zu den wichtigsten Features unserer Shops. Gerade im Handel mit emotional aufgeladenen Artikeln wie Textilien kommt es auf perfekte Bildqualität und vielfalt sowie eine selbsterklärende Produktdarstellung an, die beim Kunden keine Fragen offen lässt. Ein tolles Feature zur Stimmungserzeugung insbesondere in Mode-Shops sind emotionale Bewegtbilder – allerdings nur als Appetizer und für eine begrenzte Auswahl besonderer Artikel – sonst geht es zu Lasten der Verkaufsorientierung.“ Ein weiteres sinnvolles Tool im Bereich der Produktdarstellung ist eine gute Zoom-Funktion für die statischen Bilder. Salzsieder: „Nur so können wir bei den Modeartikeln die Nähte und Applikationen angemessen zeigen und ein Gefühl von der Faltenbildung des Stoffs vermitteln. Der Kunde erhält die Freiheit, seinen Blick selbst auf die Details zu richten, die ihm wichtig sind, und bekommt einen nahezu haptischen Eindruck von der Ware.“
Ein weiteres Feature, das beim E-Commerce an Bedeutung zunimmt, findet laut Timo Salzsieder gar nicht direkt im Shop statt: „Die Kombination von E Commerce und multi-channel, multi-step Direktmarketing wird zunehmend erfolgsrelevant.“






