(openPR) Am Donnerstag den 21. Mai 2009 ab 19.00 Uhr präsentiert das Gusswerk Martin Auers "Hurentaxi":
Fünf Monate lang hat der Schriftsteller Martin Auer bei einer der größten Wiener Callgirl-Agenturen als Fahrer gearbeitet und aufgeschrieben, was er dabei erlebt hat. Und das erzählt er jetzt auf der Bühne. Geschichten, die tragisch, komisch und manchmal skurril sind. Ohne kabarettistische Mätzchen lässt er jede Figur mit ihrer eigentümlichen Sprechweise lebendig werden: die unwissende blutjunge Rumänin, die von einem Kunden geschwängert wird; die abgebrühte slowakische Dirne, die über unsaubere Klienten herzieht; die urwienerische masochistische “Sklavin”, die mit Humor und Selbstironie über Rohrstock und Nadeln spricht; die kleine Polin, die sich früher nie von einem Burschen auch nur hat anrühren lassen und davon träumt, einmal mit einem lieben Mann in einem Häuschen im Grünen zu wohnen…
„Hurentaxi“ - Vom Leben der Callgirls
Lesung: Ein Tagebuch von Martin Auer
21.05.2009:
Beginn 20.00 Uhr
Gusswerk International Event GmbH
Söllheimerstr. 16 / 9c
5020 Salzburg-Kasern
Austria
LIFELIKE Tina Balaun
Leitnerstr. 488
5412 Puch
www.life-like.at
Über das Unternehmen
Martin Auer wurde 1951 in Wien geboren. Er hat die Universität besucht um dort ein Jahr lang das Studium von Germanistik und Geschichte und dann ein weiteres Jahr das Dolmetsch-Studium zu schwänzen. Lieber spielte er Theater und war so sieben Jahre lang Schauspieler, Dramaturg und Musiker am „Theater im Künstlerhaus“. Des Weiteren als Gitarrist und Liedermacher tätig, brachte Martin Auer seine Kreativität zudem als Texter für Werbung und Public Relations sowie Zeitungen ein. Nachdem er sich zum Zauberkünstler ausgebildet hatte und bei Betriebsfesten wie auch Kindergeburtstagen aufgetreten war, entschloss er sich ein Kinderbuch zu schreiben.
Seither betrachtet er sich als Schriftsteller und hat aus diesem Grund noch über vierzig weitere Bücher geschrieben, davon ca. zwei Drittel für Kinder. Durch seine Arbeiten konnte Martin Auer einige Preise erringen, z.B. den Kinderbuchpreis des Kultusministers von Nordrhein-Westfalen 1990, den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 1994, 1998 und 2000, den Förderpreis des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, 1996 und den Jugendbuchpreis der Stadt Wien 1997 und 2002. Er wurde nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 1997, und für den internationalen Hans-Christian Andersen-Preis 1997. 2005 wurde ihm für Verdienste um die Republik Österreich der Berufstitel Professor verliehen, was er ehrend, aber auch irgendwie lustig findet.