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Zukunftswerkstatt IT fordert mehr Selbstbewusstsein von CIOs

12.05.200917:11 UhrIT, New Media & Software
Bild: Zukunftswerkstatt IT fordert mehr Selbstbewusstsein von CIOs

(openPR) Business Intelligence, Komplexität von IT beherrschen und innovative Kommunikation zwischen IT und Fachbereich

Berlin/Hamburg, 11. Mai 2009. CIOs sind Akrobaten: Sie beherrschen Spagat. Denn IT-Betriebsausgaben müssen runter und gleichzeitig soll die Innovationskraft steigen. Darüber hinaus gilt mehr denn je: Konsumenten treiben den Progress und nicht die IT-Abteilung. Das hat nie gekannte Anforderungen an die Benutzbarkeit von Anwendungen und Systemen zur Folge. IT muss endlich einfach zu nutzen sein und damit menschlicher werden. Um den Herausforderungen zu begegnen, erarbeitet die Initiative „Zukunftswerkstatt Informationstechnologie“ der Hamburger Unternehmensberatung Alternus innovative Ansätze und Lösungen.



Hochkarätige CIOs und IT-Vorstände von Versicherungen, Banken und Industrie diskutierten auf der diesjährigen Zukunftswerkstatt Informationstechnologie Ansätze, die sinnvoll sind, um die IT fit für die Zeit nach der Krise zu machen. Ende April legten sie Trendthemen fest, zu denen Teilnehmer aus den Mitgliedsunternehmen Lösungsansätze erarbeiten. „Business Intelligence als Basis für eine nachhaltige Gestaltung von Unternehmen“, „IT- Komplexität beherrschbar machen“ und „Neue Ansätze zur Kommunikation zwischen Fachabteilung und IT“ stehen in diesem Jahr auf der Agenda.

Eine klassische Consulting-Aufgabe erhalten diejenigen Teilnehmer der Zukunftswerkstatt, die sich für Thema 1 entscheiden werden: Ganz gleich, ob Unternehmen Kundendaten analysieren, Serviceprozesse auf den Prüfstand stellen oder ein umfassenden Performance Management einführen möchten: Um analytische Anwendungen – Business Intelligence und Data Warehouses – kommen sie dabei nicht herum, wenn sie es stringent und zielführend machen wollen. „Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten brauchen Unternehmen eine solide Datenbasis, um Entscheidungen treffen zu können“, erklärt Marcus Pilz, The Data Warehousing Institute Germany e.V., in seinem Vortrag vor rund 40 IT-Verantwortlichen. BI könne helfen, komplexe Zusammenhänge zu vereinfachen und Lösungsoptionen zu erarbeiten.

Hohe Komplexität gewinnt an Bedeutung

Für mittlere und große Unternehmen stellt sich dabei immer wieder die Frage, wie eine BI-Plattform aussehen sollte. „Wer hat die Datenhoheit, trägt Sorge für die Datenqualität und damit für den entscheidenden Eckpfeiler der Nutzerakzeptanz?“, sagt Pilz. Was machen Unternehmen mit den Datenbergen und Reports? Welchen Nutzen ziehen sie aus den verdichteten Informationen und wie fließen gewonnene Erkenntnisse zurück in die operativen Geschäftsprozesse? Welche Kennzahlen, in welcher Breite und Tiefe sind überhaupt nötig, um Unternehmen zu steuern? Die Antwort auf die Frage könnte die Etablierung eines Business Intelligence Competence Center (BICC) sein.

Ein weiterer Brennpunkt für IT-Manager, der in Zukunft an Bedeutung gewinnt, ist die hohe Komplexität von IT. „Von einer ehemals rein Host-basierten Welt mit 3270-Terminals hat sich die Komplexität der IT-Landschaften durch die Einführung von PCs, Client-Server-Anwendungen, Desktop-Anwendungen mit der Mächtigkeit von Programmier-Sprachen drastisch erhöht“, erklärt Dr. Wolfgang Martin, unabhängiger Analyst und Mitglied der Zukunftswerkstatt IT. Verschiedenste Business-Anforderungen wie schnelleres Time-to-Market, höherer Automatisierungs-Grad in der Back-Office-Verarbeitung aber auch durch zunehmende Ausrichtung der Versicherungs-Unternehmen auf Kooperationen mit Makler-Pools und Schaden-Netzwerken steigen die Anforderungen weiter. Mobile Anwendungen, die flexible Gestaltung von Arbeit und Arbeitszeit, Web 2.0-Technologien und Konvergenz von IT und Telekommunikation treiben die Spirale weiter nach oben. „Es ist an der Zeit, sich grundlegend Gedanken zu machen, wie sich die Komplexität von IT beherrschen lässt“, führt Lothar Engelke, Geschäftsführer der Gothaer Systems GmbH, dazu aus. Die Zukunftswerkstatt IT biete dazu den idealen Rahmen, um unternehmens- und branchenübergreifende Lösungen zu erarbeiten.

Innovation vor Konzeption

Bei der Auswahl des Trendthemas 3 standen visionäre Ansätze im Fokus der Bran-chenvertreter: Hier geht es in diesem Jahr darum, innovative Konzepte für die Zusammenarbeit von IT und Fachbereichen zu erarbeiten. Technisch gibt es mittlerweile eine Reihe von Ansätzen, die eine agilere Realisierung von IT-Anwendungen erlauben: Stichworte sind hier Serviceorientierte Architekturen (SOA) oder Cloud Computing. Damit lassen sich Geschäftsprozesse sehr rasch umsetzen, aktuell halten und auf die Bedürfnisse der Fachbereiche zuschneiden.

Die Umsetzung scheitert jedoch häufig an dem Mantra: „IT und Fachabteilung können nicht miteinander!“ „Es ist mehr Qualitätskommunikation und Abstimmung zwischen IT und Fachbereichen erforderlich“ erklärt Thomas Lipinski, Geschäftsführer der Alternus Beratungsgesellschaft und Initiator der Zukunftswerkstatt. Gerade in Zeiten, in denen die Fertigungstiefe abnimmt und die Dynamik in der Geschäfts-entwicklung zunimmt ist es eine Herausforderung, eine gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und der IT zu erreichen. „Wir brauchen völlig neue Ansätze, die auch ein neues Selbstbewusstsein und Selbstverständnis der IT fördern“, so Lipinski weiter. „Eine serviceorientierte Organisation (SOO) kann der Schlüssel sein, wie sich IT und Business organisieren sollten.“

In den kommenden Monaten bearbeiten High Potentials der beteiligten Mitgliedsunternehmen in zwei jeweils zweitägigen Camps die beim Auftakt festgelegten Themen. Sämtliche daraus gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse werden schließlich im „IT-Report 2010“ veröffentlicht, der voraussichtlich im November erscheint. „Die Zukunftswerkstatt Informationstechnologie dient nicht nur als Katalysator für einen strategischen Dialog zur Reflektion der eigenen Position und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, sondern ist auch praxisbezogen. Die beteiligten Unternehmen können durch das Mitwirken in der Zukunftswerkstatt ihre eigenen Geschäftsprozesse beschleunigen und somit generell die Arbeit und insbesondere die Zusammenarbeit in den einzelnen Business-Bereichen effizienter gestalten“, sagt Thomas Lipinski, Geschäftsführer von Alternus.

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