(openPR) jCPEX! – Plattform für Geschäftsprozesse der Zukunft
Rohrbach, 11.05.2009. Mit jCPEX!, dem Projekt zur Entwicklung einer innovativen Plattform für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse, ist die jCOM1 AG einer der zwölf Gewinner des Technologiewettbewerbs „THESEUS Mittelstand 2009“. Dieser wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ins Leben gerufen und ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen aus Deutschland, das Internet der Zukunft mit zu gestalten.
Ziel des Projekts jCPEX! ist es, eine Plattform für das Planen und Erstellen von unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen zu entwickeln. Die einzelnen Prozesse sollen dabei nicht fest verknüpft, sondern über eine zentrale Drehscheibe lose miteinander verbunden werden. Firmen haben dann auf der Plattform die Möglichkeit, die für sie interessanten Prozessschnittstellen zu identifizieren, für ihre eigenen Bedürfnisse zu bearbeiten sowie mit weiteren Schnittstellen zu verknüpfen. Das besondere dabei ist, dass dies durch den jeweiligen Mitarbeiter in den Fachabteilungen selbst vorgenommen werden kann. In der Praxis verknüpft damit beispielsweise ein Automobilhersteller seine Logistikprozesse mit den wechselnden Zulieferern. Mit Hilfe der Prozessplattform können sie so einfach und flexibel ihre Geschäfte abwickeln beziehungsweise agil anpassen.
„Bei der Plattform-Entwicklung setzen wir auf die Methode des subjektorientierten BPM. Im Mittelpunkt stehen die am Prozess Beteiligten und deren aufeinander abgestimmtes Kommunikationsverhalten. Der starre Kontrollfluss weicht dabei dem flexibel organisierten Kommunikationsfluss. Durch diese subjektive und transparente Sichtweise weiß jeder, was er im Prozess macht und wer mit wem in Verbindung steht.“ erklärt Nils Meyer, Leiter Software-Entwicklung der jCOM1 AG und Leiter des jCPEX!-Projektes.
Herbert Kindermann, Vertriebsvorstand der jCOM1 ergänzt: „Der große Vorteil liegt darin, dass die modellierten Prozesse sofort von den agierenden Mitarbeitern ausgeführt werden können. Dies wird durch SOA-Mechanismen zur einfachen, flexiblen Einbindung in die existierenden Applikationen unterstützt. Diese Vorgehensweise gibt den am Prozess beteiligten einerseits Flexibilität, garantiert aber andererseits die Einhaltung von Compliance-Regeln. So erhalten Unternehmer nicht nur hoch motivierte Mitarbeiter, sondern auch immense Zeit- und Kostenersparnisse. Ohne Zweifel ist es meiner Meinung nach der Ansatz zur Entwicklung einer Plattform für das Internet der Zukunft.“
Das gesamte Forschungsprogramm wird vom BMWi mit ca. 200 Mio. Euro gefördert. Die für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stehenden Mittel verteilen sich je zur Hälfte auf Wissenschaft und Wirtschaft.
Weitere Informationen über THESEUS Mittelstand finden sie unter http://theseus-programm.de/theseus-mittelstand-2009/default.aspx










