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„Pro Patient ließe sich im Schnitt ein Stent sparen“ (Interview)

12.05.200908:31 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Pro Patient ließe sich im Schnitt ein Stent sparen“ (Interview)
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(openPR) Stent oder Bypass? – Wer als Herz-Patient vor diese Frage gestellt wird, entscheidet sich nicht selten für einen Stent. Schließlich lässt sich jenes winzige Metall-Gitter, das verengte Herzkranz-Gefäße von innen stützt, im Gegensatz zum Bypass ohne größere Schnitte über die Vene in Leiste oder Arm bis direkt ins Herzkranz-Gefäß implantieren.

Doch Stents sind nicht völlig unproblematisch, etwa was die Bildung von Blutgerinseln angeht. Ein Risiko, das in vielen Fällen völlig unnötig eingegangen wird, wie Dr. med. Waldemar Bojara, Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie sowie Leiter des Herzkatheterlabors im Krankenhaus "Bergmannsheil" in Bochum, im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin www.rheinruhrmed.de erläutert. „In Deutschland werden pro Jahr ungefähr 300.000 Eingriffe vorgenommen, davon sind gut 90 Prozent Stent-Implantationen. Wenn man konservativ schätzt, dann muss man sagen, dass jeder fünfte Eingriff (20 Prozent) definitiv zu keiner Verbesserung der Lebensqualität der Patienten führt“, so Dr. Bojara. „Kurz gesagt: Im Schnitt ließe sich pro Patient ein Stent sparen.“

Das heißt, dass viele Patienten, die in die Operation geschickt werden, weil sie z.B. drei Gefäße mit Verengungen haben, tatsächlich Patienten sind, die nur ein oder zwei Gefäße mit Verengungen haben, die wirklich bedeutsam sind. Dabei lässt sich durchaus vorab bestimmen, ob eine Engstelle in den Herzkranz-Gefäßen überhaupt einen Stent als Behandlung benötigt, und zwar mittels der so genannten „intrakoronaren Druckmessung“ (FFRmyo). Wie die genau funktioniert und was sie aussagt, darüber lesen Sie mehr im vollständigen Interview auf

http://www.rheinruhrmed.de/interviews/intrakoronare_druckmessung_dr_bojara.html

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