(openPR) Stendal, im Mai 2009. Unter dem Motto "Tiere in Haus und Garten" ruft der Verlag Horst Müller und die Redaktion des Online-Magazins Heim- und Haustiere in diesem Jahr zu einem neuen Schreibwettbewerb auf. Wie bereits beim ersten Schreibwettbewerb im vergangenem Jahr, so stehen auch in diesem Jahr Beiträge über Haus- und Nutztiere im Fokus des Interesses. Einsendungen werden von Mai bis Ende Oktober 2009 entgegen genommen. Die Autoren der besten Arbeiten werden prämiert.
Der Hintergrund für diesen Schreibwettbewerb: Nachdem das erste Quartal des Jahres 2009 überschritten wurde, veröffentlichen Tierschutzorganisationen schon aussagekräftige Zahlen darüber, wie viele Tiere innerhalb der ersten drei Monate wieder in Tierheimen aufgenommen wurden. Bereits dieser erste Wert deutet auf einen prozentualen Anstieg hin, der voraussichtlich im Sommer seinen Höhepunkt erreichen wird: Denn speziell in der Urlaubssaison werden Tierheime von Tierbesitzern als eine Art Pension ohne Rückkehr genutzt. Die seelischen Schäden, die dieses Abschieben und Verlassenwerden auf ein Tier hat, zeigen sich nicht selten in Form von Verhaltensschwächen-oder störungen. Auch wenn Tierpfleger kontinuierlich daran arbeiten, das Vertrauen von den entsprechenden Tieren zu erhalten, in der Hoffnung, dass diese wieder vermittelt werden können, sind nicht alle Schäden rückgängig zu machen.
Häufig wird der Fokus auf die Tiere gelegt, die sich innerhalb von einem Tierheim befinden oder bereits von einem Tierschutzbund aufgenommen wurden.
Die eigentliche Aufmerksamkeit sollte jedoch möglichst auf die Tiere gelegt werden, die in einer nicht artgerechten Haltung leben müssen und unter diesen Umständen nicht nur leiden, sondern auch krank werden, bzw. sterben. Diese Tatsache betrifft nicht nur Haustiere, sondern in einem großen Ausmaß auch Nutztiere, die von der menschlichen Bevölkerung konsumiert werden. Mastanlagen sind nach wie vor für viele ein Fremdwort, der Preisvergleich innerhalb eines Supermarkts ist hingegen das, womit sich Konsumenten durchschnittlich länger beschäftigen, als auf die Herkunft des Tieres zu achten, das sie zubereiten möchten.
Die große Ratlosigkeit über diese Thematik zeigen engagierte Tierschützer vor allem dann, wenn erneut Demonstrationen und Gegenkampagnen von Verbraucherschützern, sowie Verbrauchern durchgeführt werden, um keine genmanipulierten Nahrungsmittel konsumieren zu müssen.
Dass das erworbene Fleisch allerdings in den meisten Fällen ebenfalls alles andere als natürlich zu bezeichnen ist, erfährt keine so starke Thematisierung, wie es erforderlich wäre, um auch rechtliche Konsequenzen in der Gesetzesgebung zu erwarten.
Schließlich handelt es sich um die Gesundheit vom Tier, aber auch vom Menschen, der u.U. die dem Tier verabreichten Hormone in seiner Nahrung aufnimmt.
Das Online-Magazin Heim-und Haustiere rückt mit seinem neuen Schreibwettbewerb des Jahres 2009, das unter dem Motto „Tiere in Haus und Garten“ steht, das Wesentliche in den Mittelpunkt: Dieses Online-Magazin ruft dazu auf, die Augen nicht zu verschließen und das festzuhalten, was der Realität entspricht. Ganz gleich, ob es sich hierbei um Tatsachenberichte handelt, die sich auf die Nutztierhaltung beziehen oder um Fälle, auf die man in Zusammenhang mit einer Heimtierhaltung aufmerksam wurde. Die Thematiken, die gewählt werden können, sind sehr breit gefächert, letztlich zählt das, was in Gedanken geblieben ist, was den Schreiber/die Schreiberin nicht losgelassen hat, was betroffen macht und woran andere teilhaben sollten.
Ausgeschlossen von diesem Wettbewerb sind aus diesem Grund tierische Kurzgeschichten, denn es geht um die Widerspiegelung der Realität.
Hierbei kommt es keinesfalls auf die schriftstellerischen Fähigkeiten an, Authentizität ist das, was im Vordergrund steht.
Weitere Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Teilnahme an diesem sind nachzulesen unter: www.heim-und-haustiere.de/themen/schreibwettbewerb-2009.htm









