(openPR) Schweinfurt, 30.04.2009. Die patentierte Technologie GPSoverIP (Global Positioning System over Internet Protocol), ist ein wichtiger Baustein für das Floating Car Data-Modell (FCD) des ADAC.
Bereits seit Oktober 2008 steht der ADAC (Allgemeine Deutsche Automobil-Club) mit der GPSoverIP GmbH in enger Verbindung.
Es geht dem ADAC hierbei um die Unterstützung der GPSoverIP GmbH, das Floating Car Data-Modell (FCD) mit relevanten Daten zu füttern. Dieses System unterstützt das allgemeine Verkehrsinformationssystem welches Autofahrer über die aktuelle Verkehrslage wie Stau und Gefahren warnt. Entscheidend ist hierbei die Qualität und Aktualität der Informationen. So können mit TMC (Traffic Message Channel) ausgestattete Navigationsgeräte deutlich schneller Alternativrouten berechnen.
Am 16.03.2009 einigten sich Markus Bachleitner (Leiter Entwicklung Verkehrsinformation ADAC) und André Jurleit (Geschäftsführer der GPSoverIP GmbH) über Art und Umfang der Zusammenarbeit und schlossen einen wegweisenden Kooperations-Vertrag.
Durch diesen Vertragsabschuss erhält das Verkehrsinformationssystem des ADAC künftig Daten zur Auswertung aus dem Rechenzentrum der GPSoverIP GmbH aus Schweinfurt. Die Daten werden von Geräten der GPSoverIP GmbH aus bewegten Fahrzeugen direkt an das Rechenzentrum in Schweinfurt geliefert.
Das Besondere ist dabei die Übermittlung der Daten mittels eines von der GPSoverIP GmbH entwickelten Internet Protokolls welches im Februar 2009 offiziell die Patenterteilung erhielt und schon mehrfach ausgezeichnet wurde (Deutscher Internetpreis). GPSoverIP gilt als die leistungsfähigste Technologie zur Ortung bewegter Objekte über das Internet.
GPS-Positionen und Userdaten werden innerhalb von Sekunden im Rechenzentrum der GPSoverIP GmbH verarbeitet und stehen dem ADAC unmittelbar zur Verfügung. Dank der in mehreren tausend Fahrzeugen eingesetzten Technologie ist man somit der Lage, ein exaktes Bild der aktuellen Live-Verkehrslage zu erhalten. So kann man im Kontrollzentrum beispielsweise genau erkennen, ob sich gerade ein Stau bildet oder ob sich ein Stau auflöst. Jurleit sieht sich mit dieser Kooperation bestätigt: "Wir haben bereits vor Jahren damit begonnen, unsere Technologie für aktive Verkehrsinformationssysteme nutzbar zu machen. Die Vorteile solcher Systeme sind vielfältig und von einer gesellschaftlichen Tragweite. Die Kooperation mit dem ADAC ist für unser Unternehmen ein Meilenstein."
Das neue FCD-Modell ist aus Sicht von Experten ein vielversprechender Beitrag im Kampf gegen die täglichen Blechlawinen auf deutschen Autobahnen. Die Auswertung der Hinweise von Staumeldern, der Polizei und FCD sowie die professionelle Weiterverarbeitung in der Verkehrsredaktion des ADAC garantieren einen guten und aktuellen Verkehrsservice.














