(openPR) Mit neuen Testsystemen kann die Praxistauglichkeit von Mobilfunkgeräten im Labor simuliert werden
Sunnyvale / München, 30. April 2009 - Um die Praxistauglichkeit und Leistungsfähigkeit von mobilen Endgeräten und Services zu erproben, setzen Mobilfunkbetreiber und Hersteller normalerweise ganze Flotten von Messfahrzeugen ein. Auf diese Weise soll das Verhalten der Systeme unter echten Einsatzbedingungen gemessen werden. Der Nachteil dieser Methode: Hohe Kosten und zufällige Situationen, die nicht reproduzierbar sind. Spirent Communications hat mit dem „Virtual Drive Test“ sowie dem „Fading Lab“ nun zwei neue Lösungen vorgestellt, die eine Simulation realer Bedingungen im Labor ermöglichen.
Spirent ist auf die Entwicklung von Testsystemen für Infrastruktur, Endgeräte und Anwendungen in Mobilfunk-Umgebungen spezialisiert. Als zusätzliche Funktionen für den SR5500 Wireless-Channel-Emulator hat das Unternehmen die neuen Virtual-Drive-Test- und Fading-Lab-Funktionen entwickelt. Virtual-Drive-Test erlaubt die schnelle Nachstellung von Funkbedingungen, um praxisnahe Feldtests von mobilen Endgeräten im Labor zu ermöglichen. Fading-Lab ermöglicht die Erzeugung bzw. Wiedergabe von hochdetaillierten Sendeumgebungen von vielfältigen Datenquellen aus.
„Virtual Drive Test reduziert den Aufwand an physikalischen Feldtests im Rahmen des Lebenszyklus eines Produktes und führt damit zu signifikanten Kosteneinsparungen“, erklärt Rob VanBrunt, Vice President des CDMA und Physical Layer Marktsegmentes von Spirent. „Es bietet darüber hinaus technische Vorzüge gegenüber Feldtests, indem es die Wiederholung exakt der gleichen Szenarien über mehrere Testläufe hinweg ermöglicht. Dies eliminiert viele Unsicherheiten, die mit Feldtests einhergehen.“
Virtual Drive Test nutzt die Dynamic-Environment-Emulation-Funktion (DEE) von Spirent, um Herstellern und Betreibern eine zukunftssichere Alternative zu eröffnen. Die Lösung generiert eine Reihe kontrollierter dynamischer Funkkanäle auf Basis vorgegebener Parameter. Komplexe mobile Funkszenarios können ohne den Einsatz einer Vielzahl von Fahrzeugen nachgestellt werden. Die Sendeumgebung bleibt zwischen den verschiedenen Testzyklen gleich.
Die ebenfalls neue Fading-Lab-Funktion ergänzt die verfügbare Echtzeit-Simulation des Spirent SR5500 um eine „Fading-Data-Playback“-Engine. Das System übersetzt Daten in eine mustergetreue Mobilfunk-Umgebung. Das universelle Interface akzeptiert Daten aus einer Vielzahl von Quellen einschließlich Werkzeugen für die Kanalpeilung und beliebigen Softwarepaketen. Nahezu jede verfügbare Software kann genutzt werden, um Eingangsdaten zu synthetisieren, einschließlich kundenspezifischer Softwarepakete oder Scripts. Die textbasierten Muster ermöglichen es dem Anwender, jede denkbare Art von individuellen Fading-Modellen zu erzeugen.
„Das Spirent SR5500 wurde entwickelt, um Mobilfunkbetreiber und Endgerätehersteller vor den Risiken ungelöster RF-Probleme zu bewahren“, ergänzt VanBrunt. Die Flexibilität von Fading Lab vermeidet das Risiko, auf ein Channel-Modell zu treffen, das die Ausrüstung nicht bewältigen kann.“
Das komplette Fading-Lab beinhaltet Fading Studio, ein Softwarepaket, das umfassende Kanalszenarien für den Test von MIMO und anderen Mehrfachantennensystemen erzeugt. Eingeschlossen sind bereits Spatial Channel Models (SCM, SCME). Von der European Wireless World Initiative New Radio (WINNER) definierte Modelle werden kurzfristig folgen.
Weitere Informationen sind unter www.spirent.com/go/sr5500 verfügbar.










