(openPR) Die vorbeugende und zustandsorientierte Instandhaltung hilft Betriebsausfälle zu minimieren und damit Kosten zu sparen. Ihre Durchführung jedoch verursacht sehr oft auch einen hohen Aufwand, der sich folglich negativ auf die Kosteneinsparung auswirkt. Um diese Spirale zu durchbrechen, sind innovative Lösungen gefragt.
Als sehr wirkungsvoll hat sich dabei der Einsatz von mobilen Erfassungsgeräten im Inspektions- und Wartungsablauf in Verbindung mit der RFID-Technologie erwiesen.
Der Nutzen, der daraus entsteht ist beträchtlich. Denn damit:
• kann der administrative Aufwand entscheidend gesenkt werden,
• wird die Datenaktualität wesentlich erhöht,
• verbessert sich die Qualität der erfassten Instandhaltungsdaten spürbar,
• lassen sich die Prozesse optimieren,
• wird die Usabilty stark vereinfacht,
• wird beim Instandhaltungspersonal viel Zeit eingespart, die dann für Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten vor Ort an den Maschinen und Anlagen verwendet werden kann.
System-Anforderungen
Eine zentrale Herausforderung bei der Umsetzung einer Instandhaltungsstrategie ist die lückenlose Erfassung technischer Informationen und die permanente Rückmeldung qualifizierter Ergebnisse.
Nicht selten fallen dabei tausende von Inspektions- und Wartungsvorgänge im Rahmen der Instandhaltungs-Abwicklung in einem IPSS (Instandhaltungs-Planungs- und -steuerungssystem) an. Diese werden üblicherweise meist ausgedruckt und dann entsprechend abgearbeitet. Nach Abschluss der Tätigkeiten werden die Aufträge dann manuell in das ERP-System zurückgemeldet. Dies ist ein sehr aufwendiges, sehr fehleranfälliges und auch sehr kostenintensives Vorgehen.
Um das Ziel „die Reduktion des administrativen Aufwands für die Datenrückmeldung in das ERP-System“ realisieren zu können, ergibt sich der Lösungsansatz aus dieser Betrachtung heraus fast zwangsläufig. Der Schlüssel dazu liegt in der Schließung der systemischen Lücke und der Vermeidung von Medienbrüchen durch den Einsatz von mobilen Erfassungsgeräten, den sog. PDAs.
Mit PDA’s lassen sich die Rückmeldungen für Vorgänge der Instandhaltung direkt am Inspektions- bzw. Wartungspunkt erfassen. Zugleich lassen sich auch die vom Instandhaltungspersonal jeweils benötigten Informationen direkt an Ort und Stelle verfügbar machen. Des Weiteren ermöglichen die PDA’s die automatische Verbuchung der von den Instandhaltern erfassten Daten im SAP-System. Und, last but not least, können mit den PDAs die Instandhaltungsstellen vom Personal durch RFID-Technologie eindeutig identifiziert werden.
Die Technologie der mobilen Anwendung bietet auch die Möglichkeit der Offline-Fähigkeit, was bei einer unvollständigen Funkabdeckung auf dem Betriebsgelände unverzichtbarer Bestandteil der Lösung ist.
Systemaufbau
Die technische Plattform, auf der die Lösung aufsetzt, ist die Mobile Infrastructure auf Basis von SAP NetWeaver. Das birgt den positiven und nicht zu unterschätzenden Vorteil in sich, dass sie sich nahtlos in eine vorhandene SAP-Systemlandschaft einfügt.
Zudem basiert SAP Mobile Infrastructure auf offenen Standards (Java, HTTP, XML), ist plattformunabhängig, offline-fähig, zukunftsfähig durch aktuellste NetWeaver-Technologie und in die vorhandene SAP-Systemlandschaft vollständig integriert.
Die Funktionalität der MMM-Lösung orientiert sich an SAP’s Mobile Asset Management (MAM). Im Gegensatz dazu bildet sie jedoch einen prozessorientierten Arbeitsablauf ab und weist zudem eine erhöhte Usability und auch Performance auf. Die MMM-Lösung ist als Template konzipiert und kann individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten werden.
Funktionen der MMM-Lösung im Überblick
• Rückmeldungen zu Inspektions- und Wartungsaufträgen
• Abbildung von Wartungsrunden auf Basis von Wartungspositionen im SAP (Techn. Plätze oder Equipments)
• Erfassung von Meldungen, Messwerten und Maßnahmen im Rahmen des Inspektions- und Wartungsablaufes
• Störmeldungen in Bezug zu den technischen Plätzen oder Equipments
• Identifikation der Instandhaltungsstellen durch RFID (Radio Frequency Identification)
• Direktabruf von Detail-Informationen zu Instandhaltungsstellen, z. B. Stammdaten, letzte Meldungen oder Messwerte bei bestehender Onlineverbindung (z. B. WLAN)
Der Nutzen des Anwenders aus der MMM-Lösung ist:
• Erhöhung der Datenqualität und –aktualität
• Zeitersparnis bei der Datenrückmeldung durch den Instandhalter (Daten werden gleich direkt an der Instandhaltungsstelle vor Ort im System am PDA elektronisch erfasst)
• Rückversicherung des Instandhalters (System identifiziert die Instandhaltungsstelle direkt per RFID und signalisiert dem Instandhalter, wenn sich dieser an der falschen Instandhaltungsstelle befindet
• automatische Zeitenerfassung von Wegezeit und Instandhaltungsarbeitszeit (direkt zuordenbar auf die Instandhaltungsstelle und durchgeführte Instandhaltungstätigkeit)
• automatische Kennzeichnung der Instandhaltungsstelle „wer hat wann welche letzte Instandhaltungstätigkeit an dieser Instandhaltungsstelle durchgeführt" – die Information lässt sich jederzeit vor Ort aus den Transpondern auslesen
• vollständige Integration in das SAP-ERP-System. System-Integrierte Prozesse, beginnend bei der Erstellung des Instandhaltungsauftrags und der Inspektionsrunden, über Ersatzteil- und Verbrauchsmaterialbeschaffung, Ersatzteillagermanagement, Datenrückmeldung des Instandhalters bis hin zur Datenauswertung.
• vollständig papierloser Betrieb.












