(openPR) Heilbronn, 27.04.2009:Die Hoffnungen, Investoren aus Abu Dhabi für den kränkelnden Automobilhersteller Opel gewinnen zu können, haben sich weiter gedämpft. Der Abgeordnete des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung Staatssekretär Mohammed Omar Abdullah äußerte sich insofern, dass ihm keine Informationen über eventuelle Investitionen seines Landes in das Unternehmen Opel vorliegen. Nun haben sich zudem auch neue Interessenten für Opel aufgetan: Fiat scheint schwer an einer Opel-Übernahme interessiert zu sein.
Der Aufenthalt Abdullahs in Deutschland lässt sich damit begründen, dass sich Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, auf die Suche nach weiteren Investitions- und Wirtschaftsmöglichkeiten in Deutschland gemacht hat, unabhängig von Opel.
„Wann immer sich die Gelegenheit einer Zusammenarbeit bietet, werden wir uns das anschauen. Auch kleine und mittelständige Unternehmen sind von Interesse. Die Deutschen haben bestes Know-how und beste Reputation […]. Wir vertrauen den deutschen Produkten“, so Mohammad Omar Abdullah.
Den besonderen Fokus auf spezielle Zweige der deutschen Wirtschaft haben die Emiratis wohlwissentlich gewählt: Besonders der Markt der Erneuerbaren Energie, die Sektoren der Luftfahrt und der Petrochemie und der Bereich der Gesundheit werden unter die Lupe genommen und sondiert.
Dass „es nicht immer Autos sein müssen“, machte der Staatssekretär zudem deutlich. Wichtig sei vor allem, „wie viel am Ende herauskommt“, so Mohammed Omar Abdullah weiter.
Deutschland zählt schon heute zu einem der fünf größten Partner Abu Dhabis in Sachen Handel.
Ob der Besuch von Wirtschaftsminister zu Guttenberg in Abu Dhabi überhaupt noch eine Auswirkung auf die Verhandlungen mit Opel haben kann, wird sich Anfang Mai zeigen.
Weitere Informationen sind unter www.halloabudhabi.de zu finden.











