(openPR) Seit Beginn dieses Jahrtausends sind rund 1,1 Mio. Deutsche offiziell ausgewandert. Die Dunkelziffer ist weitaus höher, da sich viele Auswanderer offiziell nicht abmelden. Gründe auszuwandern gibt es mindestens genauso viele wie unterschiedlichste Erwartungen und Erlebnisse der Ausgewanderten. Zu diesem Thema strahlte die ARD unter dem Titel »Deutschland ade« am Montag (20. April, um 21 Uhr) die erste einer zweiteiligen TV-Dokumentation aus.
Die Publizistin und Buchautorin Katharina Bachman wanderte 2001 aus Deutschland aus und lebt seitdem in Asien. Die ersten fünf Jahre ihres Globetrotterlebens verbrachte sie in Malaysia, wo sie als Chefredakteurin eines deutschsprachigen Magazins gearbeitet hat und unter Millionen von Chinesen lebte. In ihrem jetzt erschienenen Buch »Nix wie weg … von Fernweh und Wehen in der Ferne« gewährt sie zumeist heitere Einblicke in das Leben einer deutschen Auswandererin, die in einem fernen, exotischen Land lebt. Sie gibt ganz persönliche Antworten auf Fragen: »Wie ist das eigentlich – auszuwandern? Eltern, Kinder und Freunde zurückzulassen? Was passiert, wenn eine Deutsche in ’China Town’ einen Weihnachtsbaum kaufen will? Wie schmuggelt man einen Hund in ein moslemisches Land? Darf man mit dem Zeigefinger auf Chinesen zeigen? Kann man Nudelsuppe mit Stäbchen essen? Wieso mixt ’Robbie Williams’ im Dschungel Cocktails? Und warum tritt Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder bei seinem Staatsempfang in ein asiatisches Fettnäpfchen?« und und und
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»Nix wie weg ... von Fernweh und Wehen in der Ferne«, und davon eine ganze Menge, erzählt die Schriftstellerin Katharina Bachman in ihrem neu erschienen Buch. Die Story beginnt in Berlin in der Wohnung der Autorin, kurz bevor hunderte von Kartons, in denen sich ihr ganzes »Leben« befindet, in einen Schiffscontainer verstaut werden und eine lange Reise antreten. Im Stil eines »Storytellers« erzählt die Auswandererin von Pleiten, Pech und Pannen, wie sie nur in Südostasien vorkommen können, aber auch von den Vorzügen und Tücken eines chinesischen Alltags, die sie am eigenen Leib erfahren hat. In 52 Episoden zelebriert und verflucht sie zugleich die kuriose Art und gewöhnungsbedürftige Mentalität der Asiaten. Sie lässt den Leser teilhaben an außergewöhnlichen Begegnungen und atemberaubenden Erlebnissen, wie die eines alten Rikschafahrers, der sie ohne Vorwarnung zu einem berühmten Feng-Shui-Meister brachte. Von ihm erfuhr die gebürtige Rheinländerin, dass sie schon einmal gelebt hat – und zwar als Chinese. Und nicht zuletzt erzählt sie persönliche Details über die bewegenden Ereignisse, die sich am 26. Dezember 2004 um 7:59 Uhr Ortszeit zugetragen haben, als der verheerende Tsunami über die Region hereinbrach und über 200 000 Menschen mit in den Tod riss.
In ihrer neuen Heimat musste sich die Globetrotterin an vieles erst noch gewöhnen – so auch an das Essen mit Stäbchen oder den Linksverkehr auf den ständig verstopften Straßen einer lärmenden, schrillen Großstadt. Auf informative und zugleich heitere Weise wird der Leser hinter die Kulissen fremdartiger und geheimnisvoller Lebensgewohnheiten geführt. Er erhält tiefe Einblicke in die asiatische Kultur, erfährt weshalb Chinesen die Zahl vier meiden wie der Teufel das Weihwasser, warum zu Chinese New Year lärmend ein Drache durch die Straßen tanzt, gondelt mit einem vor Altersschwäche »brüllenden« Taxi durch eine pulsierende, bunt schillernde Metropole und reist nach Saigon, in das berühmt berüchtigte Cu-Chi Tunnel-System, das vietnamesische Partisanen gebaut und in dem sie sich fast zehn Jahre lang versteckt gehalten hatten.
Nach fünf Jahren, die im Zeitraffer erzählt werden, heißt es eines Tages: »Bye-bye, Malaysia.« Die Story endet so, wie sie begann: mit dem Packen von Kisten und dem Verladen in einen Schiffscontainer, der mal wieder eine lange Reise antritt – aber nicht zurück in die Heimat. Diesmal geht es in die brüllend heiße Wüste Arabiens, in die Glitzerwelt der Scheichs und Prinzen, ins Mekka von Tausendundeiner Nacht. Mit drei malaysischen Straßenkatzen im Schlepptau landet die Autorin in der Boomtown der Vereinigten Arabischen Emirate: Dubai.
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Titel: Nix wie weg ... von Fernweh und Wehen in der Ferne
Autor: Katharina Bachman
Verlag: Shaker Media, Aachen
ISBN: 978 3 86858 182 9
Paperback: 202 Seiten
Preis: 16 Euro
Erscheinungstermin: April 2009
Zur redaktionellen Verwendung freigegeben – Belegexemplare/Beleglinks sind erwünscht. Das Buchcover senden wir Ihnen gerne als PDF (262 kb), TIF (185 kb), JPG (152 kb) zu.
Ein Pressefoto von Katharina Bachman steht Ihnen im Format JPEG (472 kb), TIF (1,78 MB), PDF (363 kb) zur Verfügung.
Ein Rezensionsexemplar können Sie hier bestellen:
www.shaker-media.de/de/Online-Gesamtkatalog/index.asp?ISBN=978-3-86858-182-9&ID=17
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