(openPR) Auch Vierbeiner sind vor der Einwirkung der UV-Strahlen nicht umfangreich geschützt. Dichtes Fell sorgt zwar dafür, dass ein Großteil des Tierkörpers nicht den gefährlichen Sonnenstrahlen ausgesetzt ist, die Gefahr lauert eher bei den ungeschützten Stellen wie am Nasenrücken oder den Ohrrändern. Ist das Tier an diesen Stellen nicht oder wenig pigmentiert, empfiehlt sich eine ausreichende Prophylaxe. Besonders gefährdet sind zudem Tiere mit hellhäutigem Hundegesicht und Nackthunde, bzw. Hunde mit kurzem Fell.
Sonnenbrand Vorsorge wichtig!
Genauso wie beim Menschen ist es beim Tier wichtig, dass man sich von vorneherein gut schützt. Den besten Schutz bietet ein schönes Plätzchen im Schatten. Allerdings wird man bei schönem Sonnenwetter am Meer oder sonstigen Gewässern kaum vermeiden können, dass der Vierbeiner seinen Freiheitsdrang ausleben will. Das Problem ist, dass der Hund wie ein Kleinkind kaum verstehen wird, wenn betroffene Hautpartien nicht berührt oder gar aufgekratzt werden sollen. Deshalb ist die Vermeidung von Sonnenbrand oberstes Gebot.
Falls man dies versäumt, entstehen verbrannte Stellen mit Schmerzen und Juckreiz, die nicht selten zu einem Kratzreflex und somit weiteren angegriffenen Hautpartien und eventuell aufgekratzten Stellen führen. Bakterielle Entzündungen sind dann die unvermeidliche Folge und müssen aufwendig behandelt werden.
Besondere Vorsicht ist nicht nur im Sommer sondern auch im Winter geboten, wenn die UV-Strahlen im Schnee reflektieren und somit aus allen Richtungen „angreifen“. Ein ähnliches Phänomen ist auch an Wasserflächen (Seen, Meer oder Fluss) zu beobachten.
Maßnahmen gegen Sonnenbrand:
Erfolgreich schützen kann man die gefährdeten Hautpartien mit einer möglichst wasserfesten Sonnencreme. Im Drogeriemarkt wählt man am besten die Lotion für Babies mit hohem Lichtschutzfaktor, da diese für besonders empfindliche Haut entwickelt wurde.
Behandlung von Schäden durch Sonnenbrand:
Die geröteten Stellen müssen natürlich sofort aus der Sonne heraus und sollten dann gekühlt und danach mit einer Fettcreme behandelt werden. Spätestens wenn die betroffenen Stellen sich dann auch noch entzünden oder nässen, ist der nächste Tierarzt aufzusuchen.
Hier geht es zu weiteren Tipps für Hunde am Meer www.hundeurlaub.de/blog/2009/02/25/urlaub-mit-hund-ein-tag-am-meer/
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