(openPR) Jeder kennt den Anblick eines Boxers mit Sportmundschutz. Die Wahrscheinlichkeit einer Zahnverletzung ist im Ring sehr hoch und durch einen entsprechenden Schutz wird dieses Risiko erheblich reduziert.
Zahnverletzungen sind aber auch bei vielen anderen Sportarten an der Tagesordnung, erinnert die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein. Insbesondere Baseball- und Hockeyschläger stellen eine Gefahr dar. Was die meisten nicht ahnen: Schon ein Vollplastikball mit einem Gewicht von 160 Gramm lässt einen Zahn abbrechen, wenn der Ball aus zwei Metern Höhe auf den Mund fällt. Zu den Risikosportarten für Mund und Zähne zählen aber auch Inlineskating, Radfahren, Turnen, Skifahren, Fußball, Handball, Reiten, Tennis und viele andere. Besonders Kinder und Jugendliche sind gefährdet, weil sie im Sport eine hohe Intensität und Risikobereitschaft zeigen. Bis zu 50 Prozent der Heranwachsenden erleiden einmal in ihrem Leben eine Zahnverletzung, 35 Prozent an bleibenden Zähnen. Das bedeutet zugleich Folgekosten und vor allem im Frontzahnbereich ästhetische Einbußen.
Wer den Sportmundschutz als präventive Maßnahmen einsetzt, kann diese Folgen vermeiden. Zahnärzte empfehlen den Mundschutz besonders für Kinder und Jugendliche, weil bei ihnen das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist. „Wir würden uns wünschen, dass mehr Eltern auf einen Sportmundschutz für ihre Kinder bestehen. Der Tragekomfort moderner Schutzschienen ist heute so hoch, dass man sich ganz schnell an den Mundschutz gewöhnt“, sagt der Präsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein, Hans-Peter Küchenmeister.
Sportmundschutz kann auf die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt werden. Küchenmeister empfiehlt, folgende Ansprüche an einen individuellen Sportmundschutz zu stellen:
? Keine Beeinträchtigung der Atmung und Sprache
? Keinen Einfluss auf die sportliche Leistungsfähigkeit
? Gute Passform, fester Sitz – hoher Tragekomfort
? Hohe Festigkeit und Haltbarkeit
? Keine Beeinträchtigung des Bisses oder der Kieferstellung
? Bedeckung Zahnreihe und Alveolarfortsatz
? Der Unterkiefer sollte durch Impressionen abgestützt sein
Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Modell sollte man sich in einer Zahnarztpraxis beraten lassen - es gibt eine Vielzahl von Sportmundschutzmodellen, allerdings auch erhebliche Unterschiede in der Qualität der Verarbeitung und im Umfang der Leistungsmerkmale. Gute Informationen zum Thema bietet die Website www.meinzahnschutz24.de, wo neben vielen Informationen auch ein detaillierter Vergleich der Modelle angeboten wird.
„Besprechen Sie das Thema Sportmundschutz auf jeden Fall immer mit Ihrem Zahnarzt, da er Ihre individuelle Situation am besten kennt und gemeinsam mit Ihnen eine optimale Lösung entwickelt“, rät Küchenmeister. Sollte doch einmal ein Zahnunfall passiert sein, so gibt es die Möglichkeit einer Zahnrettung durch eine Zahnrettungsbox (z. B. www.sos-zahnbox.de). Nähere Auskünfte hierzu gibt Ihnen ebenfalls Ihr Zahnarzt oder Apotheker.
Die Zahnärzte in Schleswig-Holstein wünschen Ihnen ein sicheres Gefühl im Sport!







