(openPR) Am Dienstag trafen hunderttausende Menschen trotz des verhängten Ausnahmezustandes in Bangkok auf den meisten großen Straßen zusammen. Ausgerüstet mit „Pumpguns“ zogen sie durch die Straßen und schossen auf alles was sich bewegte. Mitten unter Ihnen Touristen, Gleichgesinnte die mit den Thais zusammen der Welt zeigen, warum dieses Land als Paradies bezeichnet wird.
Nein, nicht die Rothemden sollten Schlagzeilen am vergangenen Wochenende machen und über 20 Nationen dazu auffordern, Reisewarnungen auszusprechen. Wenn man sich nicht gerade den Regierungssitz des thailändischen Ministerpräsidenten in Bangkok ansehen möchte, dann kann man als Tourist die Rothhemden fast gar nicht wahrnehmen. Die thailändischen Behörden haben jederzeit für die Touristen die Situation fest im Griff gehabt. Die wenigen Straßen und Kreuzungen in den betroffenen Gebieten wurden von der Polizei abgesperrt und von Taxifahrern weiträumig umfahren.
Zum buddhistischen Neujahr (Sokran) war man allerdings auch als Tourist den härtesten „Straßenkämpfen“ ausgesetzt. Wie in jedem Jahr zelebrierten Thailänder und Touristen gleichermaßen von Montag bis Mittwoch das Wasserfestival mit viel Wasser aus Pistolen, Gewehren und Wasserwerfer. Während dieser Zeit kommt die gesamte Kraft der Freundlichkeit dieses Landes zum Ausdruck. Wie in keinem anderen Land der Erde treffen zu dieser Zeit abertausende Menschen zusammen, tanzen, singen und feiern miteinander. Egal welcher Religion man angehört, welche Hautfarbe man hat oder welche Sprache man spricht.
Vielleicht sollten die Zeitungen auch hiervon einmal auf Titelseiten berichten!










