(openPR) Ragnar Freidank und Andreas Loos werfen ein beeindruckendes Schlaglicht auf die Kultur desSterbens. Sie bringen auf die Bühne, was das Feuilleton verschmäht hat: Ein Prosabändchenvon Eric-Emmanuel Schmitt.
Im Theatermonolog „Oskar und die Dame in Rosa“ schlüpft der Schauspieler Andreas Loos in die Rolle des zehnjährigen Oskars, der an Leukämie erkrankt ist und nur noch wenige Tage zu leben hat. Jeden dieser letzten Tage erlebt Oskar wie ein Jahrzehnt. In nur zehn Tagen wird Oskar zum über Hundertjährigen.
Die Prosavorlage galt vielen Kritikern als sentimentaler Kitsch. Theater gehorcht aber anderen Gesetzen als Literatur. Das beweist der Regisseur der One-Man-Show Ragnar Freidank. Er lässt Andreas Loos einfach auf einem Barhocker sitzen und die Geschichte erzählen, ganz ohne emotionale Schnörkel. Diese Kargheit des Vortrags führt viel intensiver, als es die Vorlage vermochte, zur Frage, wie wir leben und wie wir sterben wollen.
„Oskar und die Dame in Rosa“ findet im Rahmen der 5. Bundesweiten Fachtagung „Palliative Care“ statt. Unter dem Titel „Mensch – Macht – Maschine“ setzt sich die Tagung vom 15. – 16. Mai 2009 mit medizinischen, pflegerischen und seelsorgerischen Aspekten der Begleitung Sterbender auseinander.
Freitag, 15. Mai 2009 · 19 Uhr
Großer Saal der Wannsee-Akademie
Zum Heckeshorn 36
14109 Berlin (S-Bhf. Wannsee, Bus 114)
Eintritt: 8 € (Abendkasse)











