(openPR) München. Chipkarten sind modern, praktisch und multifunktional – so wie die am Freitag nach eineinhalb Jahren Umbauzeit wiedereröffnete Jugend-herberge München-Park. Es passt also, dass dem Herbergsleiter zur Feier des Tages eine überdimensionale Chipkarte überreicht wurde. Mit der klei-nen Ausgabe einer solchen Karte lassen sich die Zimmer öffnen – nur eine Neuerung, die im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Jugendherbergsidee zum heutigen Standard einer Großstadt-Jugendherberge wie München-Park gehört.
Oberbürgermeister Christian Ude, Staatssekretär Dr. Marcel Huber, Hans-Peter Bergner vom Bundesfamilienministerium, der Präsident des DJH-Landesverbandes Bayern, Gerhard Koller sowie die beiden Vorstände Michael Gößl und Winfried Nesensohn verschafften sich bei einem Rundgang durch das umgebaute Gebäude einen Eindruck. Das Baukonzept erläuterte Architekt Stefan Seifert.
Das Jubiläumsmotto „100 Jahre sind ein guter Anfang!“ und die neue topmoder-ne Münchner Jugendherberge mit multifunktionalen Seminarräumen, Tagungs-technik, Cafeteria und Aufenthaltsbereichen passen gut zusammen. Alle Zimmer verfügen über eigene oder direkt angeschlossene Sanitärbereiche, u.a. sorgen 62 Zweibettzimmer für Privatsphäre, die Programmangebote garantieren Ge-meinschaftserlebnisse. Insgesamt hat die neue Jugendherberge 366 Betten, jährlich werden rund 75.000 Übernachtungen erwartet.
Die Grußworte der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die Hans-Peter Bergner vom Ministerium überbrachte, machen deutlich: „Jugendherbergen sind Orte der Begegnung, des gemeinsamen Erlebens und Lernens für junge Menschen. In einer Stadt, die viele junge Reisende aus aller Welt anzieht, ist die Jugendherberge München-Park Treffpunkt für Menschen aus allen Kontinenten.“
14,5 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert. Der Bau wurde mit Unter-stützung des Kinder- und Jugendplanes des Bundes (KJP), des Jugendpro-gramms der Bayerischen Staatsregierung und der Landeshauptstadt München sowie durch Eigenmittel des DJH-Landesverbandes Bayern finanziert.
Nach der eineinhalb Jahre dauernden Bauphase übernachten seit Mitte März die ersten Gäste im Haus. In den nächsten Wochen werden die letzten Arbeiten in einzelnen Trakten und im Außenbereich des Gebäudes abgeschlossen.








